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Advanced TV Glossar

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Ad Avails (Anzahl der Anzeigen)

Was ist Ad Avails (Anzahl der Anzeigen)?

Die Ad Avails (Anzahl der Anzeigen) ist die Gesamtzahl der Anzeigenaufrufe , die eine Website für die Darstellung von Anzeigen anbieten kann. Der Website-Betreiber oder Herausgeber kann die Anzeigenfläche direkt an Werbekunden verkaufen oder den Verkauf an einen Online-Vermittler, z. B. ein Anzeigennetzwerk oder eine Anzeigenbörse, weitergeben.

Ad Call (Anzeigenanfrage)

Was ist Ad Call (Anzeigenanfrage)?

Eine Anzeigenanfrage ist eine Anfrage nach einer Anzeige, die eine freie Stelle auf einer Website oder in einer App füllen würde. Der Browser des Nutzers oder der Content-Server der Website sendet eine Anfrage an die Ad-Tech-Plattform (Ad-Server oder Ad-Exchange), einschließlich der für die Anzeigenschaltung und Berichterstellung erforderlichen Informationen, z. B. Publisher-ID und Standort. Anschließend sendet die Werbetechnologieplattform eine entsprechende Anzeige, um die Anfrage zu erfüllen.

Active Agent

Was ist Active Agent?

Active Agent ist eine DSP die vom Unternehmen Virtual Minds GmbH angeboten wird, welches den datengetriebenen und automatisierten Medieneinkauf für Werbetreibende optimieren soll. Diese DSP vereinigt Display, Mobile, Native, Video, DOOH, Cinema, Digital Audio, Linear sowie Programmatic TV und soll dabei helfen programmatische Werbeaussteuerung effizienter einzukaufen und laufend zu optimieren. Diese DSP ist eine Omnichannel-Demand-Side-Plattform (DSP) und soll eine präzise, dynamische und skalierbare Kampagnensteuerung über unterschiedliche digitale Werbekanäle hinweg ermöglichen und dauerhaft optimieren.

Ad Clutter (Werbeüberflutung)

Was ist Ad Clutter (Werbeüberflutung)?

Ad Clutter (Werbeüberflutung) ist übermäßige Werbung und stellt damit eine Form von komplexem unzulässigem Datenverkehr (SIVT) , bei der die Anzahl der auf dem Bildschirm des Nutzers angezeigten Werbeanzeigen zu hoch ist. Wenn beispielsweise mehr als vier Werbeanzeigen auf dem Bildschirm angezeigt werden, kann dies als übermäßige Werbung angesehen werden, und die Anzeige kann als unzulässig gelten.

Adtech

Was ist Adtech?

Adtech bezeichnet Technologien und Plattformen, die entlang der gesamten digitalen Werbekette eingesetzt werden – von Werbetreibenden, Agenturen und Publishern bis hin zu weiteren Unternehmen. Dazu zählen unter anderem Adserver, Werbebörsen, Demand-Side-Plattformen (DSP), Supply-Side-Plattformen (SSP) sowie Daten- und Kundenplattformen wie DMP, CDP und CRM . Auch wenn sich Funktionen teilweise überschneiden, erfüllt jede Technologie eine klar definierte Aufgabe: den Kauf und Verkauf von Werbeinventar, die Auslieferung digitaler Werbung, Zielgruppensegmentierung und -ansprache, Kampagnenplanung und -steuerung sowie die Analyse der Kampagnenleistung.

Audience Measurement (Zielgruppenmessung)

Was ist Audience Measurement (Zielgruppenmessung)?

Audience Measurement erfasst, wie viele Personen Online-Inhalte erreichen und wie sie damit interagieren. Dazu werden Methoden wie Panelstudien, Registrierungen, Gerätezählung oder First- und Third-Party-Cookies eingesetzt. Werbetreibende nutzen diese Daten, um Kaufentscheidungen zu treffen und Kampagnenreichweiten zu prüfen, während Publisher ihre Reichweite nachweisen. Bekannte Anbieter von Messsystemen sind etwa Nielsen und Meetrics.

Audience segments (Zielgruppensegmente)

Was ist Audience segments (Zielgruppensegmente)?

Audience segments (Zielgruppensegmente) sind Untergruppen einer Gesamtzielgruppe, definiert nach Kriterien wie Demografie (Alter, Geschlecht, Einkommen), Standort, Interessen, Verhalten, Kaufgewohnheiten oder Lebensstil. Werbetreibende können so ihre Werbung gezielt auf die Segmente ausrichten, die am wahrscheinlichsten mit ihrem Produkt, Service oder ihrer Botschaft interagieren.

Auto-Refresh (Automatische Aktualisierung)

Was ist Auto-Refresh (Automatische Aktualisierung)?

Als Auto-Refresh (Automatische Aktualisierung) wird der Mechanismus bezeichnet, welcher Online-Inhalte oder Werbeeinheiten, nach vordefinierten Regeln selbstständig erneuert. Im digitalen Advertising fordert eine Anzeige auf einer Webseite automatisch neue Inhalte an, basierend auf Nutzeraktivität, Inhaltsaktualisierungen oder festgelegten Zeitintervallen. So können Publisher den Umsatz pro Nutzer-Session optimieren.

Back-Loaded (Pacing)

Was ist Back-Loaded (Pacing)?

Back-Loaded (Pacing) ist eine Pacing-Einstellung, bei der die Auslieferung der Anzeigen bewusst auf das Kampagnenende verlagert wird. Nach der Hälfte der Laufzeit sind erst 33,3 % der Impressionen ausgeliefert. Die restlichen 66,7 % werden gleichmäßig über die zweite Hälfte verteilt. Diese Einstellung eignet sich besonders für Kampagnen vor einem Ereignis, da die Anzeigenhäufigkeit steigt, je näher das Event rückt.

Behavioural Segments (Verhaltenssegmente)

Was ist ein Behavioural Segments (Verhaltenssegmente)?

Behavioural Segments (Verhaltenssegmente) teilen Zielgruppen anhand ihres bisherigen Online-Verhaltens ein. Grundlage sind anonym erhobene Daten wie besuchte Seiten, Suchanfragen, Klicks oder Käufe, stets im Einklang mit Datenschutzvorgaben. Publisher bieten Werbeplätze innerhalb dieser Segmente an, sodass Werbetreibende ihre Anzeigen gezielt an Nutzer mit hoher Kauf- oder Nutzungswahrscheinlichkeit ausspielen können.

Bid (Gebot)

Was ist ein Bid (Gebot)?

Ein Bid (Gebot) ist der Preis, den ein Werbetreibender in einer Auktion für Anzeigenimpressionen anbietet. In der digitalen Werbung sendet eine Supply-Side-Plattform (SSP) eine Gebotsanfrage an Demand-Side-Plattformen (DSPs). Interessierte Werbetreibende geben daraufhin ein Gebot für das verfügbare Inventar ab.

Bid Behaviour (Gebotsverhalten)

Was ist Bid Behaviour (Gebotsverhalten)?

Bid Behaviour (Gebotsverhalten) analysiert, wie eine Demand-Side-Plattform (DSP) auf Gebotsanfragen von Supply-Side-Plattformen (SSPs) reagiert. Wichtige Kennzahlen sind Gebotsrate, Gebotshöhe und Gewinnrate. Die Analyse hilft zu verstehen, warum ein Käufer weniger Budget einsetzt als erwartet, und unterstützt bei der Fehleranalyse.

Bid Request (Gebotsanfrage)

Was ist ein Bid Request (Gebotsanfrage)?

Ein Bid Request (Gebotsanfrage) entsteht, wenn Publisher Informationen zu verfügbarem Anzeigeninventar an SSPs, Werbenetzwerke oder Ad Exchanges senden. Dazu gehören Details wie Plattform, Nutzermerkmale und Mindestpreis. Diese Daten werden im Real-Time-Bidding (RTB) an DSPs übermittelt. Passt die Anfrage zu den Kriterien eines Werbetreibenden, antwortet er mit einem Gebot.

Bid Response (Gebotsantwort)

Was ist eine Bid Response (Gebotsantwort)?

Eine Bid Response (Gebotsantwort) ist die Reaktion eines Werbetreibenden auf eine Gebotsanfrage. Erfüllt das angebotene Anzeigeninventar die festgelegten Kriterien, wird über das RTB-System ein Gebot abgegeben. Die Gebotsantwort enthält den Gebotspreis sowie Angaben zur Kampagne und zum Werbetreibenden.

Bid Shading (Gebotsschattierung )

Was ist Bid Shading (Gebotsschattierung)?

Als Bid Shading (Gebotsschattierung) bezeichnet man Algorithmen in DSPs, die Werbetreibenden helfen, nicht zu hohe Gebote abzugeben. Auf Basis von Wettbewerb, Preisdaten und Gewinnraten berechnet das System automatisch ein optimales Gebot mit möglichst niedrigem Preis und hoher Gewinnwahrscheinlichkeit. Bid Shading dient als Ausgleich zwischen Erstpreis- und Zweitpreisauktionen.

Blocking (Blockierung)

Was ist Blocking (Blockierung)?

Blocking (Blockierung) bezeichnet das Verhindern der Anzeige von Werbung auf Websites. Publisher setzen Anti-Ad-Blocker-Techniken ein, um Werbeblocker zu umgehen und Einnahmeverluste zu reduzieren. Auch Werbetreibende nutzen Blockierung, um ihre Anzeigen von aus ihrer Sicht unsicheren Websites fernzuhalten.

Bot

Was ist ein Bot?

Ein Bot Bot ist ein automatisiertes Computerprogramm, das Aufgaben selbstständig über das Internet ausführt. Es gibt nützliche und schädliche Bots, etwa Chatbots, Such-Crawler, Shopbots oder Spambots.

Bot-Detection (Bot-Erkennung)

Was ist Bot-Detection (Bot-Erkennung)?

Bots führen automatisierte Aufgaben im Internet aus, können aber auch menschliches Verhalten imitieren und für Betrug genutzt werden, etwa zur Erzeugung falscher Zugriffe. Bot-Detection (Bot-Erkennungs) software unterscheidet Bot-Traffic von echtem Nutzerverkehr und schützt so vor verfälschten Messdaten. Bot-Traffic gilt grundsätzlich als ungültiger Traffic (IVT).

Bot-Network (Botnetz)

Was ist ein Bot-Network (Botnetz)?

Ein Bot-Network (Botnetz) ist eine Form von hochentwickeltem ungültigem Traffic (SIVT) und besteht aus kompromittierten Geräten, die für Betrug missbraucht werden. Angreifer infizieren Geräte mit Schadsoftware, übernehmen die Kontrolle über das Netzwerk und nutzen es für Datendiebstahl oder weitere Betrugshandlungen.

Bot-Traffic

Was ist Bot-Traffic ?

Bot-Traffic entsteht durch automatisierte Programme und Botnetze. Ein Teil ist notwendig für Internetdienste, doch ein großer Anteil ist unerwünscht oder betrügerisch und imitiert menschliche Klicks und Aufrufe. Das verfälscht Analysen, mindert den Wert von Werbeflächen und verursacht Kosten für ungültige Klicks und Impressionen.

Brand Risk (Brandrisiko)

Was ist Brand Risk (Brandrisiko)?

Brand Risk (Brandrisiko) entsteht, wenn Anzeigen auf Websites oder Seiten erscheinen, deren Inhalte oder Werte nicht zur Marke passen. Solche Platzierungen können Image, Werte und Reputation einer Marke schädigen.

Brand Safety (Markensicherheit)

Was ist Brand Safety (Markensicherheit)?

Brand Safety (Markensicherheit) bezeichnet Maßnahmen, die das Image, den Ruf und die Werte einer Marke bei Online-Werbung schützen. Da der Anzeigenkauf heute weitgehend automatisiert ist, lassen sich diese Maßnahmen direkt in die Prozesse integrieren. So wird sichergestellt, dass Anzeigen nicht neben unerwünschten oder ungeeigneten Inhalten erscheinen. Dazu zählen u. a. Ausschlusslisten, Sichtbarkeitskontrollen, Schutz vor Anzeigenbetrug und Anzeigenverifikation. Grundlage sind branchenweite Standards und Benchmarks. Das IAB Tech Lab definiert folgende sensible Inhaltskategorien:

  • Pornografische oder explizit sexuelle Inhalte
  • Waffen und Munition
  • Kriminalität, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen
  • Tod, Verletzungen, militärische Konflikte
  • Online-Piraterie
  • Hassrede und aggressive Inhalte
  • Obszöne Sprache und Schimpfwörter
  • Illegale Drogen, Tabak, E-Zigaretten, Alkohol
  • Spam oder schädliche Inhalte
  • Terrorismus
  • Gesellschaftlich sensible Themen
    • Diese Standardisierung ermöglicht es Publishern, Inhalte einheitlich zu klassifizieren, damit Werbetreibende gezielt entscheiden können, wo ihre Anzeigen markensicher platziert werden."

Brand Suitability (Markeneignung)

Was ist Brand Suitability (Markeneignung)?

Brand Suitability (Markeneignung) beschreibt, ob das Umfeld einer Anzeige zum beworbenen Brand passt. Erscheint eine Anzeige bei der falschen Zielgruppe, auf thematisch unpassenden Seiten, neben Wettbewerbern oder neben ungeeigneten Inhalten, kann dies dem Markenimage schaden. Marketer steuern die Markeneignung, indem sie klare Einstellungen in ihren Adtech-Plattformen vornehmen, Ein- und Ausschlusslisten nutzen und externe Tools zur Zielgruppenanalyse und -ansprache einsetzen.

Broadcaster Video on Demand (BVOD)

Was ist Broadcaster Video on Demand (BVOD)?

" Broadcaster Video on Demand (BVOD) bezeichnet die Streaming-Angebote klassischer TV-Sender. Sie ermöglichen den Zugriff auf Live-TV sowie auf Mediatheken- und Exklusivinhalte über Smart-TV, Set-Top-Box, Smartphone oder PC. BVOD ergänzt das lineare Fernsehprogramm. Nutzer können Sendungen live streamen, verpasste Inhalte abrufen oder exklusive, digitale Produktionen ansehen. Die Finanzierung variiert: Einige Angebote sind werbefrei und werden über Rundfunkbeiträge finanziert, andere über Abos und/oder Werbung. Werbefinanzierte BVOD-Plattformen bieten präzises Targeting auf Basis von First-Party-Daten. Da Werbung ausschließlich neben redaktionellen Premium-Inhalten erscheint, profitieren Marken von hoher Brand Safety. Beispiele sind RTL+ (Deutschland), BBC iPlayer (UK), Videoland (Niederlande) und 6play (Frankreich)."

bumper-ads-bumper-anzeige

Was sind Bumper-Ads (Bumper-Anzeige)?

Bumper-Ads (Bumper-Anzeige) Bumper-Anzeigen sind kurze Videoanzeigen mit einer maximalen Länge von 6 Sekunden. Sie laufen als Pre-, Mid- oder Post-Roll in allen In-Stream-Umfeldern. Dank ihres kompakten Formats erzielen sie eine hohe View-Through-Rate (VTR) und eignen sich ideal als Ergänzung zu größeren Kampagnen. Bumper-Anzeigen sind auf Desktop, Tablet, Smartphone und Smart-TV verfügbar.

Campaign (Kampagne)

Was ist eine Campaign (Kampagne) ?

In der digitalen Werbung bezeichnet eine Campaign (Kampagne) eine Strategie zum Einkauf von Werbeplätzen. Dazu gehören die Werbeflächen, die bei einem bestimmten Werbenetzwerk oder Publisher gebucht werden, sowie wichtige Rahmenbedingungen wie Start- und Enddatum, Budget, Platzierung und Zielgruppen-Targeting. Smartclip unterscheidet dabei zwei Arten von Kampagnen: Direkt- bzw. IO-Kampagnen (Inserationsaufträge, die ohne den Einsatz von Adtech-Plattformen vereinbart werden) und programmatische Deals (automatisierte Gebote oder Käufe über Adtech-Plattformen).

Cash for Surfing

Was ist Cash for Surfing?

Cash for Surfing ist eine Form von sophisticated invalid traffic (SIVT) , bei der Nutzer lediglich ein Konto erstellen und dafür bezahlt werden, Werbung anzusehen. Die Beteiligung der Nutzer ist minimal, und manche Anbietern von Anzeigenverifikation zählen solche Aufrufe als SIVT.

Click (Klick)

Was ist ein Click (Klick)?

Ein Click (Klick) ist eine Werbemessung, die zählt, wenn jemand auf eine Anzeige klickt. Klicks zeigen, wie erfolgreich eine Anzeige darin war, Nutzer für das beworbene Produkt, die Dienstleistung oder Botschaft zu interessieren.

Click-Through Rate CTR (Klickrate)

Was ist die Click-Through Rate CTR (Klickrate)?

Die Click-Through Rate CTR (Klickrate) gibt den Anteil der Anzeigenaufrufe an, die zu einem Klick führen. Sie wird in Prozent angegeben und berechnet sich aus Klicks ÷ Impressionen × 100. Beispiel: 8 Klicks bei 200 Aufrufen => CTR = 4%. Die CTR zeigt, wie erfolgreich eine Anzeige darin ist, Nutzer zu erreichen und zu aktivieren.

Connected TV (CTV)

Was ist Connected TV (CTV)?

Als Connected TV (CTV) bezeichnet alle Fernseher mit Internetzugang (Smart-TVs) sowie externe Geräte wie Apple TV, Roku oder Spielkonsolen, die Internetinhalte auf den Fernseher bringen. So können Nutzer Premiuminhalte jederzeit über Streamingdienste (OTT) ansehen.

Content Channel

Was ist Content Channel?

Ein Content Channel (Contentkanal) ist eine Inhaltskanal-Funktion, mit der Werbetreibende mehrere Quellen wie Platzierungsgruppen oder Webseiten verschiedener Publisher bündeln können. So lässt sich z. B. eine themenbezogene Kanal-Kombination aus News-Webseiten für gezielte Werbung erstellen.

Contextual Targeting (Kontextuelle Zielgruppe)

Was ist Contextual Targeting (Kontextuelle Zielgruppe)?

Contextual Targeting (Kontextuelle Zielgruppe) bedeutet, Anzeigen passend zum Inhalt einer Webseite zu platzieren, statt nach Nutzerverhalten oder Demografie zu gehen. Beispiel: Werbung für Koffer auf einer Reisebuchungsseite oder für Hypotheken neben Artikeln über Hauspreise. Werbetreibende geben relevante Themen und Keywords ein, das Netzwerk platziert die Anzeigen automatisch auf passenden Seiten.

Cost per Click / CPC (Kosten pro Klick)

Was ist Cost per Click / CPC (Kosten pro Klick)?

Cost per Click / CPC (Kosten pro Klick) , auch Pay-per-Click (PPC) genannt, ergeben sich aus den Gesamtkosten einer Online-Kampagne geteilt durch die Anzahl der Klicks. Sie geben an, wie viel ein Werbetreibender für jeden Klick auf eine Anzeige auf einer Webseite bezahlt. CPC wird vor Kampagnenstart festgelegt. Werbetreibende geben relevante Themen und Keywords ein, das Netzwerk platziert die Anzeigen automatisch auf passenden Seiten.

Cost Per Completed View (CPCV) Kosten pro vollständig abgeschlossener Ansicht

Was ist Cost Per Completed View (CPCV) Kosten pro vollständig abgeschlossener Ansicht?

Cost Per Completed View (CPCV) Kosten pro vollständig abgeschlossener Ansicht ist ein Preismodell für Online-Videoanzeigen. Der Werbetreibende zahlt nur, wenn eine Videoanzeige vollständig von Anfang bis Ende angesehen wird – unabhängig von ihrer Länge. Im Gegensatz dazu wird beim CPV-Modell bereits abgerechnet, wenn das Video eine festgelegte Mindestdauer abgespielt wird (laut MRC-Standard mindestens 2 zusammenhängende Sekunden).

Berechnung: CPCV = Preis ÷ Anzahl vollständig abgeschlossener Videoaufrufe

Cost per Mille (CPM)

Was ist Cost per Mille (CPM)?

Als Cost per Mille (CPM) bezeichnet den Preis, den ein Werbetreibender für 1.000 Anzeigen­einblendungen zahlt ("Mille" = tausend).

Berechnung: CPM = Gesamtkosten ÷ Anzahl der Einblendungen × 1.000

Beispiel: 2.000 € Kosten bei 200.000 Einblendungen ergeben einen CPM von 10 €. => Der Werbetreibende zahlt 10 € pro 1.000 Einblendungen.

Cost per View (CPV)

Was ist Cost per View (CPV)?

Cost per View (CPV) ist ein Preismodell für Online-Videokampagnen. Werbetreibende zahlen nur für tatsächliche Videoaufrufe, meist angegeben pro 1.000 Views. Ein View zählt, wenn das Video entweder für eine festgelegte Mindestdauer angesehen oder aktiv angeklickt wird. Laut MRC gilt ein Video als View, wenn es mindestens 2 Sekunden lang abgespielt wird und dabei mindestens 50 % der Pixel sichtbar sind. Im Gegensatz dazu wird bei CPM jede Einblendung berechnet – unabhängig davon, ob die Anzeige gesehen oder genutzt wurde.

Creative (Werbemittel)

Was sind Creatives (Werbemittel)?

Im digitalen Marketing bezeichnet ein Creative (Werbemittel) das konkrete Werbemittel, das Nutzern angezeigt wird. Es kann aus Bildern, Text, Animationen, Videos, Audio oder einer Kombination daraus bestehen.

creative-approval-kreativfreigabe

Was ist Creative Approval (Kreativfreigabe)?

Creative Approval (Kreativfreigabe) Creative Approval ist ein Vorgang, mit dem Publisher Anzeigen auf ihrem Inventar gezielt prüfen, freigeben oder ablehnen können. So behalten sie die volle Kontrolle zum Schutz ihrer Marke.

Das Tool ist besonders wichtig für markensensible Publisher mit strengen Inhaltsrichtlinien. Es bietet zwei Modi:
  • Blockiermodus: Alle Anzeigen werden grundsätzlich ausgeliefert; unerwünschte Werbemittel können nachträglich blockiert werden.
  • Freigabemodus: Jedes Werbemittel muss vor der Auslieferung geprüft und freigegeben werden – ideal bei sehr strengen Markenanforderungen.

Creative Hijacking

Was ist Creative Hijacking?

Creative Hijacking ist eine Form von nicht-menschlichem betrügerischem Traffic (SIVT). Dabei werden Anzeigenaufrufe oder Anzeigentags von einer Website kopiert und ohne Zustimmung von Publisher oder Werbetreibenden in unsicheren Umgebungen eingesetzt.

Custom Key Values

Was sind Custom Key Values?

Custom Key Values erlauben Publishern, eigene Targeting-Parameter (z.B. Geschlecht oder Alter) in Smartx zu erstellen. So können sie plattformspezifisches Targeting direkt über das Smartx-System durchführen. Die Schlüsselwerte müssen im Anzeigenaufruf des Publishers enthalten sein, um für das Targeting genutzt zu werden.

Customer Data Platform (CDP)

Was ist Customer Data Platform (CDP)?

Eine Customer Data Platform (CDP) sammelt First-Party-Daten und personenbezogene Informationen (z. B. Name, E-Mail), um Marketingmaßnahmen zu verbessern. Sie ermöglicht Unternehmen, detaillierte Profile bestehender Kunden zu erstellen und Kennzahlen wie Conversion-Rate oder Kundenbindung zu verfolgen. Im Unterschied zu Data Management Platforms (DMPs), die vor allem Drittanbieterdaten für Werbung an unbekannte Nutzer nutzen, konzentrieren sich CDPs auf Marketing für bekannte Kunden. Der Unterschied wird jedoch durch neue Technologien und Datenschutzregeln zunehmend kleiner.

Data Aggregator (Datenaggregator)

Was ist ein Data Aggregator (Datenaggregator)?

Ein Data Aggregator (Datenaggregator) sammelt große Datenmengen aus verschiedenen Quellen, bereitet sie auf und verkauft sie gegen Gebühr an andere Unternehmen – meist für Marketing oder gezielte Werbung. Die Daten werden dabei häufig nach demografischen, geografischen oder verhaltensbezogenen Merkmalen in Kunden- oder Zielgruppensegmente eingeteilt. Datenaggregierung bezeichnet den Sammelprozess selbst, etwa wenn Daten auf einer Data-Management-Plattform (DMP) für programmatische Werbung zusammengeführt werden.

Data Management Platform (DMP)

Was ist eine Data Management Platform (DMP)?

Eine Data Management Platform (DMP) wird von Werbetreibenden, Agenturen und Publishern genutzt, um verschiedene Zielgruppendaten zu sammeln, zu speichern, zu organisieren und anzuwenden. Dieses Daten-Repository bildet die Grundlage für Entscheidungen bei der Erstellung und Auslieferung von Werbekampagnen sowie für die automatisierten Prozesse in der programmatischen Werbung. Die Plattform ermöglicht Zielgruppensegmentierung, präzisere Ansprache, Leistungsoptimierung und Erfolgsmessung von Kampagnen. DMPs arbeiten hauptsächlich mit Third-Party-Daten, können aber auch First-Party- und Second-Party-Daten einbinden.

Datenanbieter (Data Provider)

Was ist ein Data Provider (Datenanbieter)?

Data Provider (Datenanbieter) sammeln Nutzerdaten aus verschiedenen Quellen, bereiten sie auf und verkaufen oder lizenzieren sie an andere Unternehmen. Die Daten werden in Kategorien strukturiert, um die Segmentierung und Ansprache von Zielgruppen zu erleichtern. Der Vertrieb erfolgt entweder über Partnerschaften mit Data Management Platforms (DMPs) oder durch Direktverkauf an Werbetreibende. Diese Daten verbessern das Zielgruppenverständnis und ermöglichen präzisere Online-Werbung.

Data-Centre Traffic (Datacenter-Traffic)

Was ist Data-Centre Traffic (Datacenter-Traffic)?

Data-Centre Traffic (Datacenter-Traffic) ist eine Form von hochentwickeltem ungültigem Traffic (SIVT), der nicht von Menschen stammt. Als Betrug gilt Traffic aus unbekannten Rechenzentren, etwa von Servern, die absichtlich ihre Identität verschleiern. Dieser Traffic kommt von IP-Adressen aus Rechenzentren (Netzwerkserver zur Speicherung, Verarbeitung und Verteilung großer Datenmengen) – nicht aus privaten oder Unternehmensnetzen.

Deal Type

Was ist ein Deal Type?

Ein Begriff aus dem Programmatic-Advertising-Ökosystem und zentraler Bestandteil einer Demand Business Rule (DBR). Der Deal Type legt fest, welcher Auktionsmechanismus zur Preisbestimmung für programmatische Werbeflächen verwendet wird. Es gibt verschiedene Typen – First-Price-Auktion, Second-Price-Auktion, Direct Deal etc. – abhängig davon, was die Demand-Side-Platform (DSP) des Käufers unterstützt. Der Deal Type muss dem Käufer vor Vertragsabschluss mitgeteilt werden.

Demand Business Rule (DBR)

Was ist eine Demand Business Rule (DBR)?

Ein Begriff aus dem Programmatic-Advertising-Ökosystem. Eine Demand Business Rule (DBR) ist eine Programmatic/Real-Time-Bidding (RTB)-Vereinbarung, die den vertraglichen Rahmen zwischen Käufer und smartx festlegt. Sie definiert, welches Inventar dem Käufer in RTB-Auktionen angeboten wird, sowie die zugehörigen kommerziellen und Auslieferungsparameter. DBRs generieren die Deal-ID, die Käufer benötigen, um programmatische Deals anzusteuern. Sie gelten für alle Gebote und Käufe von Werbeinventar durch den jeweiligen Käufer.

Demand Marketplace

Was ist Demand Marketplace?

Demand Marketplace ist ein spezifischer Begriff für die Nachfrageseite – die Käufer – im Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf der smartx-Plattform. Er bildet das Gegenstück zum Supply-Markt, der das gesamte Inventar der Publisher repräsentiert. Vermarkter fungieren als Vermittler zwischen Demand- und Supply-Markt. Eine Ausnahme bilden große Publisher (z. B. TV-Sender), die ihr Inventar direkt verkaufen. In diesem Fall verschmelzen beide Märkte zu einem vom Publisher kontrollierten Multi-Markt. Käufer im Demand-Markt benötigen einen gültigen Vertrag und entsprechende Supply Rules mit den Verkäufern, um Inventar buchen zu können.

Direct Campaign (Direkte Kampagne)

Was ist eine Direct Campaign (Direkte Kampagne)?

Im AdTech-Ökosystem bezeichnet eine Direct Campaign (Direkte Kampagne) (auch IO-Kampagne) eine nicht-programmatiche Buchung von Werbeinventar. Der Werbetreibende oder die Agentur schließt dabei eine direkte Vereinbarung mit dem Publisher bzw. der Vermarktung (z. B. smartclip) zu fest definierten Konditionen. Alle Parameter werden vor Kampagnenstart verbindlich festgelegt: Laufzeit, Werbeformate und Platzierungen, Zielgruppe, Anzahl der Impressionen, Preise und Gesamtkosten. Die Auslieferung erfolgt klassisch über den Adserver und entspricht dem traditionellen Direkt-Mediaeinkauf.

Direct Deal (Festpreis)

Was ist ein Direct Deal (Festpreis)?

Ein Direct Deal (Festpreis) ist eine Programmatic-Direct-Buchung mit fest vereinbartem CPM. Der Werbetreibende erhält bevorzugten Zugriff auf das Inventar des Publishers und kann – optional – zu diesem festen Preis bieten. Direct Deals sind eine von drei Programmatic-Direct-Dealarten auf der smartx-Plattform, neben Direct Guaranteed und Programmatic Guaranteed.

Domain/App Spoofing

Was ist Domain/App Spoofing?

Domain-/App-Spoofing ist eine Form hochgradig manipulierter, nicht-menschlicher Invalid Traffic (SIVT)**. Dabei werden Käufer über **gefälschte Traffic-Quellen** getäuscht: Anzeigen erscheinen tatsächlich auf niedrigwertigen, nicht markensicheren Umfeldern, obwohl hochwertige Platzierungen vorgetäuscht werden. Dies ist besonders relevant für programmatische Werbevereinbarungen.

Dynamic Ads (Dynamische Anzeigen)

Was sind Dynamic Ads (Dynamische Anzeigen)?

< Dynamic Ads (Dynamische Anzeigen) passen ihre Inhalte automatisch an persönliche Interessen oder den Standort des Nutzers an. Dieses Videoformat kombiniert hohe Reichweite mit Relevanz und funktioniert sowohl in In-Stream- als auch Out-Stream-Umgebungen.

Even Pacing (Gleichmäßiges Pacing)

Was ist Even Pacing (Gleichmäßiges Pacing)?

"Beim Even (Pacing) (Gleichmäßiges Pacing) verteilt der Anzeigenserver die Impressionen gleichmäßig über die gesamte Kampagnenlaufzeit. Beispiel: Nach 10% der Zeit sollten 10% des Ziels erreicht sein, nach 20% der Zeit 20% usw. Diese Einstellung eignet sich, wenn ein konstantes Engagement (Klicks, Conversions, Verkäufe) über die gesamte Kampagne gewünscht ist.

Exclusion List (Ausschlussliste)

Was ist eine Exclusion List (Ausschlussliste)?

Eine Exclusion List (Ausschlussliste) enthält Domains, auf denen ein Werbetreibender keine Anzeigen schalten möchte – etwa wegen Interessenkonflikten, betrügerischer Aktivitäten oder ungeeigneter Inhalte. In Smartx lassen sich Ausschlusslisten hochladen, um Domains, Regionen, IAB-Kategorien, Betriebssysteme, Browser, Geräte, Sprachen und mehr zu blockieren.

Fake News (Falsche Nachrichten)

Was sind Fake News (Falsche Nachrichten)?

Fake News (Falsche Nachrichten) sind absichtlich ungenaue oder irreführende Informationen. Sie gefährden die Markensicherheit und werden häufig über Clickbait-Websites verbreitet, um Klicks zu erzeugen, Leser zu täuschen oder politische Meinungen zu beeinflussen.

First Look (erster Blick)

Was ist ein First Look (erster Blick)?

Der First Look (erster Blick) ist ein Verkaufsanreiz, bei dem ausgewählte Käufer bevorzugten Zugriff auf das Anzeigeninventar eines Publishers erhalten. Im Austausch für eine höhere Inventarverpflichtung können sie Premiumplätze über eine direkte Vereinbarung vor allen anderen erwerben. Auch unverkauftes Inventar kann zunächst über eine bestimmte Plattform oder DSP angeboten werden, wobei Preis oder Mindestgebot vorher festgelegt werden.

First-Party Cookies (Erstanbieter-Cookies)

Was sind First-Party Cookies (Erstanbieter-Cookies)?

First-Party Cookies (Erstanbieter-Cookies) werden direkt von der besuchten Website gesetzt und speichern Informationen wie Einstellungen, Einkaufsaktivitäten oder Online-Verhalten. Sie ermöglichen personalisierte Inhalte und verbessern die Nutzererfahrung.

First-Party Data (Erstanbieterdaten)

Was sind First-Party Data (Erstanbieterdaten)?

First-Party Data (Erstanbieterdaten) stammen direkt von einer Firma über ihre Kunden, Zielgruppen oder Websitebesucher – online wie offline. Sie gehören dem Unternehmen und gelten als besonders genau, nützlich und kosteneffektiv. Erhoben werden sie z. B. über Newsletter-Anmeldungen, Webanalysen, Treueprogramme oder Käufe im Shop.

First-Price-Auktion

Was ist eine First-Price-Auktion?

Bei einer First-Price-Auktion bieten Käufer auf programmatische Anzeigenplätze, und das höchste Gebot gewinnt. Der Gewinner zahlt genau seinen Einsatz. Verkäufer können eine Mindestpreisgrenze festlegen, und die Auktion kann privat (nur für eingeladene Käufer) oder öffentlich sein.

Fix Price (Festpreis)

Was ist Fix Price (Festpreis) ?

Bei einer Fix Price (Festpreis) wird der Preis pro Werbeeinblendung im Voraus zwischen Verkäufer und Käufer vereinbart. Im Gegensatz dazu erfolgt die Preisbildung bei auktionsbasierten Modellen dynamisch über private oder öffentliche Auktionen.

Floor Price (Mindestpreis)

Was ist Floor Price (Mindestpreis) ?

Der Floor Price (Mindestpreis) ist der niedrigste CPM, den ein Verlag für seine Werbeflächen auf einer Adtech-Plattform akzeptiert. Er kann regelmäßig oder nach Kriterien wie Tageszeit angepasst werden, um die Einnahmen zu optimieren.

FAST - Free Ad-Supported Streaming TV (kostenloses, werbefinanziertes Streaming-TV)

Was ist FAST - Free Ad-Supported Streaming TV (kostenloses, werbefinanziertes Streaming-TV) ?

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FAST - Free Ad-Supported Streaming TV (kostenloses, werbefinanziertes Streaming-TV)

FAST bezeichnet kostenlose, werbefinanzierte Streaming-Kanäle, die über Connected-TV-Geräte empfangen werden. Im Gegensatz zu Video-on-Demand (VOD) senden FAST-Kanäle ihr Programm nach einem festen Sendeplan – ähnlich wie klassisches Fernsehen. Durch die IP-basierte Übertragung ermöglichen sie jedoch zielgruppengenaue Werbung, die individuell auf Nutzer zugeschnitten wird. Die Inhalte sind oft thematisch spezialisiert, etwa zu Autos, Gesundheit oder Kulinarik.

Unterschied zu AVOD: FAST folgt einem festen Programmplan, während AVOD (Advertiser-funded Video on Demand) Inhalte auf Abruf bereitstellt.

Vorteile:

  • Für Zuschauer: Einfache, kuratierte Unterhaltung ohne Auswahlstress.
  • Für Werbetreibende: Präzise Zielgruppenansprache durch datengetriebene Werbelösungen.
  • Für Content-Anbieter: Monetarisierung von Nischen- oder Archivinhalten und Erschließung neuer Zielgruppen.

FAST-Kanäle sind bereits in den USA etabliert und verbreiten sich weltweit. Sie werden über Plattformen wie Pluto TV, Roku oder Rakuten TV angeboten, aber auch Hardware-Hersteller wie Samsung und LG bieten exklusive FAST-Kanäle an. Einige FAST-Anbieter ergänzen ihr lineares Programm mittlerweile um On-Demand-Optionen, inklusive Pay-per-View oder werbefreie Premium-Abos. Gleichzeitig starten klassische Streaming-Dienste eigene FAST-Kanäle im SVOD-Bereich.

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Frequency Capping (Frequenzbegrenzung)

Was ist Frequency Capping (Frequenzbegrenzung) ?

"

Die Frequency Capping (Frequenzbegrenzung) steuert, wie oft eine Anzeige demselben Nutzer innerhalb eines bestimmten Zeitraums angezeigt wird. Die Identifikation erfolgt über Browser-Cookies.

Beispiel: Bei einer Begrenzung auf drei Anzeigen pro Nutzer innerhalb von 24 Stunden wird die Anzeige erst nach Ablauf dieses Zeitraums oder nach Löschen der Cookies erneut eingeblendet.

Vorteile:

  • Für Werbetreibende: Höhere Reichweite, da Mehrfachanzeigen bei denselben Nutzern vermieden werden.
  • Für Nutzer: Weniger Überbelastung durch Werbung, was die Kampagnenwirkung verbessert.
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Frequency Capping (Frequenzbegrenzung)

Was ist Frequency Capping (Frequenzbegrenzung) ?

"

Die Frequency Capping (Frequenzbegrenzung) sorgt dafür, dass eine Anzeige einem Nutzer innerhalb eines festgelegten Zeitraums nicht zu oft angezeigt wird. Die Erkennung erfolgt über Cookies im Browser.

Beispiel: Bei einer Begrenzung auf drei Anzeigen pro Nutzer in 24 Stunden wird die vierte Anzeige blockiert – es sei denn, der Nutzer löscht seine Cookies.

Zweck:

  • Effizienz: Werbetreibende vermeiden unnötige Mehrfachanzeigen und sparen Kosten.
  • Nutzerfreundlichkeit: Verhindert Überbelastung durch Werbung und schützt die Kampagnenwirkung.
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Front- und Back-Loading (Pacing-Strategie)

Was ist Front- und Back-Loading (Pacing-Strategie) ?

"

Bei dieser Front- und Back-Loading (Pacing-Strategie) bzw. Pacing-Einstellung werden Anzeigen zu Beginn und gegen Ende einer Kampagne konzentriert geschaltet, während die Mitte weniger stark gewichtet wird.

Zielvorgaben:

  • Nach 10 % der Laufzeit: 17 % der geplanten Impressionen
  • Nach 50 % der Laufzeit: 50 % der geplanten Impressionen
  • Nach 90 % der Laufzeit: 83 % der geplanten Impressionen

So wird sichergestellt, dass die Kampagne dynamisch startet und stark endet.

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Front-Loading (Pacing-Strategie)

Was ist Front-Loading (Pacing-Strategie) ?

"Bei Front-Loading (Pacing-Strategie) wird der Großteil der Anzeigenimpressionen in der ersten Hälfte der Kampagne geschaltet. Nach 50 % der Laufzeit sollten bereits 66,7 % des Impressionsziels erreicht sein. Die verbleibenden 33,3 % werden gleichmäßig in der zweiten Hälfte verteilt.
Einsatzbereich: Ideal für Produktlaunches – starke Anfangswirkung, aber kontinuierliche Präsenz, um Aufmerksamkeit zu halten und auch zögerliche Käufer zu erreichen."

General Invalid Traffic /GIVT (Generelle ungültige Traffic)

Was ist General Invalid Traffic /GIVT (Generelle ungültige Traffic) ?

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General Invalid Traffic /GIVT (Generelle ungültige Traffic) bezeichnet nicht-menschlichen Datenverkehr, der durch bekannte Quellen wie Suchmaschinen-Crawler, Bots oder Datenzentrumsaktivitäten entsteht. Im Gegensatz zu betrügerischem Traffic handelt es sich dabei um harmlose, automatisierte Prozesse, die für digitale Systeme notwendig sind – ohne die Absicht, menschliches Nutzerverhalten vorzutäuschen oder Werbetreibende zu täuschen.

Merkmale:

  • Einfach zu erkennen:** GIVT-Quellen sind in der Regel bei Anbieter von Werbekontrollen oder auf der IAB-Liste für Bots und Spider bekannt.
  • Typische Muster:** Der Traffic zeigt klare, nicht-menschliche Verhaltensweisen und lässt sich durch Standardfilter oder Routinekontrollen blockieren.
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Geo-Mismatch (Standortabweichung)

Was ist Geo-Mismatch (Standortabweichung) ?

" Ein Geo-Mismatch (Standortabweichung) liegt vor, wenn der Großteil des Website-Traffics nicht mit dem geografischen Ursprung der Website übereinstimmt. Beispiel: Eine deutsche Website mit deutschsprachigem Inhalt erhält hauptsächlich Traffic aus Russland. Zudem kann es vorkommen, dass Kampagnen nicht die gebuchte geografische Zielgruppe erreichen. Dies zählt zu den Formen von sophisticated invalid traffic (SIVT) ."

Header Bidding

Was ist Header Bidding ?

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Header Bidding ist eine fortschrittliche Methode für den programmatischen Werbeeinkauf , bei der vorab zugelassene Käufer gleichzeitig auf Werbeimpressionen bieten können.

Funktionsweise: Statt der herkömmlichen sequenziellen Abfrage von Werbebörsen (Wasserfall-Modell) wird ein Wrapper-Code auf der Website eingebettet. Dieser lädt beim Seitenaufruf die Bidder aller Partner parallel und ermöglicht so Echtzeit-Gebote .

  • Vorteile:
  • Verlage steigern ihre Einnahmen, indem sie Inventar mehreren Käufern gleichzeitig anbieten.
  • Werbetreibende erhalten fairen, priorisierten Zugang zu Premium-Inventar.

Ad Stacking (Versteckte Anzeigenimpressionen)

Was ist Ad Stacking (Versteckte Anzeigenimpressionen) ?

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Ad Stacking (Versteckte Anzeigenimpressionen) ist eine betrügerische Methode, bei der Anzeigen zwar technisch ausgeliefert, aber für Nutzer **unsichtbar** bleiben – etwa durch:

  • Überlappung mit anderen Anzeigen oder Inhalten,
  • Platzierung in versteckten iFrames oder Pop-Under-Fenstern.

Ziel: Künstliche Erhöhung der Impressionszahlen und damit der Einnahmen.

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Hidden Ad Impressions (Versteckte Anzeigenimpressionen)

Was ist Hidden Ad Impressions (Versteckte Anzeigenimpressionen) ?

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Hidden Ad Impressions (Versteckte Anzeigenimpressionen) ist eine betrügerische Methode, bei der Anzeigen zwar technisch ausgeliefert, aber für Nutzer unsichtbar bleibe, etwa durch:

  • Überlappung mit anderen Anzeigen oder Inhalten,
  • Platzierung in versteckten iFrames oder Pop-Under-Fenstern.

Ziel: Künstliche Erhöhung der Impressionszahlen und damit der Einnahmen.

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Hidden Ads (versteckte Anzeigen) zählen zu sophisticated invalid traffic (SIVT) und sind für Nutzer nicht sichtbar. Sie entstehen, wenn Anzeigen sich gegenseitig überlappen oder durch Website-Elemente wie Bilder, Texte oder Grafiken verdeckt werden.

Ursachen:

  • Technisches Problem: Unbeabsichtigt durch die Website-Struktur.
  • Betrug: Absichtliches Verstecken, um Impressionen künstlich zu erhöhen.

High-Risk Content (Hochrisiko-Inhalte) umfassen moderat bis extrem anstößige, kontroverse oder potenziell rechtswidrige Inhalte – etwa:

  • Erwachteninhalte,
  • Drogenbezüge,
  • Hassrede oder
  • unmoderierte nutzergenerierte Beiträge.

Relevanz für Werbetreibende: Websites mit solchen Inhalten müssen identifiziert und gesperrt werden, um Reputationsschäden für Marken zu vermeiden. Zudem legen Marken individuelle Risikostufen fest, die zu Produkt, Dienstleistung und Zielmarkt passen.

Hijacked Device (Kompromittierte Geräte)

Was ist Hijacked Device (Kompromittierte Geräte) ?

"Ein legitimes Gerät (Browser, Telefon, App), das für betrügerische Aktivitäten missbraucht wird, bezeichnet man als Hijacked Device (Kompromittierte Geräte) . Bei Betrug mit digitaler Werbung wird Schadsoftware auf das Gerät eingeschleust – etwa durch ein gehacktes Netzwerk oder einen manipulierten Link. Dies löst automatisch Seitenaufrufe oder Werbeanfragen aus, die nicht vom eigentlichen Nutzer stammen. Das geschieht ohne dessen Wissen, Einwilligung oder Kontrolle. Kompromittierte Geräte werden genutzt, um Website-Traffic vorzutäuschen (sogenannter ""sophisticated invalid traffic"", SIVT). In der digitalen Werbung müssen solche Websites oder Seiten identifiziert und blockiert werden, um Rufschädigung durch Assoziation zu vermeiden. Zusätzlich legen Marken eigene Risikoparameter fest, die zu ihrem Produkt, ihrer Dienstleistung und ihrem Zielmarkt passen."

Hijacked Device (Kompromittierte Geräte)

Was ist Hijacked Device (Kompromittierte Geräte) ?

" Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV) ist ein internationaler Industriestandard für hybrides Fernsehen. Er verbindet klassisches TV mit Internet- und interaktiven Diensten und ermöglicht die Ausspielung von Inhalten über Broadcast, IPTV und Breitbandnetze auf vernetzten Fernsehern (CTV) und Set-Top-Boxen (STB). Der Standard wird von der HbbTV Association entwickelt und ist weltweit etabliert. Er unterstützt die einheitliche Bereitstellung von Entertainment-Angeboten und bildet eine zentrale Grundlage für Addressable-TV-Werbung (ATV). Da HbbTV von den meisten CTVs und STBs unterstützt wird, ermöglicht es ATV-Werbung in offenen, nicht-proprietären TV-Ökosystemen. Zudem stellt es Funktionen wie interaktive Programmführer sowie Apps und Zusatzinformationen bereit, die häufig über die „rote Taste“ aufgerufen werden."

Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV)

Was ist Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV) ?

" Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV) ist ein internationaler Industriestandard für hybrides Fernsehen. Er verbindet klassisches TV mit Internet- und interaktiven Diensten und ermöglicht die Ausspielung von Inhalten über Broadcast, IPTV und Breitbandnetze auf vernetzten Fernsehern (CTV) und Set-Top-Boxen (STB). Der Standard wird von der HbbTV Association entwickelt und ist weltweit etabliert. Er unterstützt die einheitliche Bereitstellung von Entertainment-Angeboten und bildet eine zentrale Grundlage für Addressable-TV-Werbung (ATV). Da HbbTV von den meisten CTVs und STBs unterstützt wird, ermöglicht es ATV-Werbung in offenen, nicht-proprietären TV-Ökosystemen. Zudem stellt es Funktionen wie interaktive Programmführer sowie Apps und Zusatzinformationen bereit, die häufig über die „rote Taste“ aufgerufen werden."

Hybrid Video on Demand (HVOD)

Was ist Hybrid Video on Demand (HVOD) ?

" Hybrid Video on Demand (HVOD) bezeichnet Streaming-Plattformen, die mehrere Monetarisierungsmodelle für Connected TV kombinieren. Ziel ist es, Inhalte flexibel anzubieten und unterschiedliche Nutzerbedürfnisse abzudecken. Je nach Plattform können Zuschauer zwischen verschiedenen Zugangsmodellen wählen: einem werbefreien Abonnement (SVOD), günstigen oder kostenlosen, werbefinanzierten Angeboten (AVOD) sowie kostenpflichtigen Einzelabrufen für Premium-Inhalte wie neue Filme oder Live-Sport (TVOD). Angesichts des wachsenden Wettbewerbs setzen immer mehr Anbieter auf HVOD, um Zuschauern mehr Auswahl, Werbetreibenden zusätzliche Reichweiten und sich selbst höhere Flexibilität bei der Erlösgenerierung zu bieten. Beispiele für HVOD-Plattformen sind Netflix, Disney+ und Rakuten TV."

IAB Categories (IAB-Kategorien)

Was ist IAB Categories (IAB-Kategorien) ?

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IAB Categories (IAB-Kategorien) sind standardisierte Inhaltsklassifikationen des Interactive Advertising Bureau (IAB) zur strukturierten Einordnung von Webinhalten und zur gezielten Ansprache von Zielgruppen.

  • Die Taxonomie ist zweistufig aufgebaut:
  • Ebene 1 definiert breite Themenfelder wie Kunst & Unterhaltung oder Gesundheit & Fitness.
  • Ebene 2 verfeinert diese in spezifische Unterkategorien wie Fernsehen oder Ernährung und ermöglicht eine präzise Aussteuerung oder den Ausschluss von Inhalten.

Ein Inhalt kann mehreren IAB-Kategorien zugeordnet sein.

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Identifier for Advertisers (IDFA)

Was ist Identifier for Advertisers (IDFA) ?

"Der Identifier for Advertisers (IDFA) ist eine zufällig generierte, anonyme Kennung für iPhones und iPads. Er ermöglicht Werbetreibenden und App-Anbietern, Geräte wiederzuerkennen und nutzungsbasierte, personalisierte Werbung auszuspielen – ohne direkte personenbezogene Daten offenzulegen. Seit der Einführung von Apples App Tracking Transparency (ATT) in iOS 14 müssen Nutzer dem Tracking pro App aktiv zustimmen. Dadurch ist die Reichweite IDFA-basierter Werbung deutlich gesunken, und Werbetreibende setzen verstärkt auf alternative Methoden wie First-Party-Daten. Das Android-Pendant zum IDFA ist die Google Advertising ID (GPS ADID)."

Impressions (Anzeigenimpression)

Was ist Impressions (Anzeigenimpression) ?

In der digitalen Werbung zählt jede Impressions (Anzeigenimpression) , wenn eine Werbung auf einem internetfähigen Gerät (PC, Tablet, Smartphone oder Smart-TV) angezeigt wird. Anzeigenserver erfassen und zählen Impressionen nach vorab definierten Kriterien, die zwischen Werbetreibenden und Verlagen vereinbart werden. Die Abrechnung erfolgt meist pro 1.000 Impressionen (CPM). Die Impression misst jedoch nur die Anzeigeneinblendung – ob die Werbung tatsächlich gesehen wurde, erfasst die Sichtbarkeitsmetrik.

In-Stream-Werbung

Was ist In-Stream-Werbung ?

In-Stream (In-Stream-Werbung) Anzeigen sind Videoanzeigen, die innerhalb eines Online-Videoplayer-Inhalts abgespielt werden – entweder in Vollbild vor (Pre-Roll), während (Mid-Roll) oder nach (Post-Roll) dem Hauptinhalt. Zudem können sie als kurze 6-Sekunden-Bumper-Anzeigen erscheinen.

Incentivised Browsing (Anreizbasiertes Browsen)

Was ist Incentivised Browsing (Anreizbasiertes Browsen) ?

Beim Incentivised Browsing (Anreizbasiertes Browsen) erhalten Nutzer finanzielle Belohnungen oder andere Vorteile, um annoncesupportede Websites zu besuchen. Dadurch steigt zwar die Anzahl der Seitenaufrufe oder Anzeigenimpressionen, doch die Nutzer interagieren oft nur wegen der Belohnung mit den Anzeigen – nicht aus echtem Interesse. Dies verfälscht Kampagnenmetriken, da die Nutzer selten zu echten Kunden werden.

Inclusion List (Inklusionsliste)

Was ist Inclusion List (Inklusionsliste) ?

"Eine Inclusion List (Inklusionsliste) enthält Websites, Domänen oder Bundle-IDs, die von Werbetreibenden als sicher, vertrauenswürdig und markenkonform für die Schaltung von Anzeigen eingestuft werden. Bei der Auswahl werden Kriterien wie Markensicherheit und Relevanz für das beworbene Produkt oder die Dienstleistung berücksichtigt. Werbetreibende können Inklusionslisten auch nach IAB-Kategorien erstellen, um nur Websites oder Domänen aus ausgewählten Kategorien für Anzeigen zuzulassen. Verlage haben die Möglichkeit, Inklusionslisten für zugelassene Werbetreibende zu erstellen, die auf ihren Websites oder Domänen schalten dürfen. "

Ad Injection Status (Status zu geschalteten Anzeigen)

Was ist Ad Injection Status (Status zu geschalteten Anzeigen) ?

Der Ad Injection Status (Status zu geschalteten Anzeigen) zeigt potenziellen Betrug durch unautorisierte Anzeigeneinblendungen an. Dabei werden Anzeigen ohne Zustimmung oder Bezahlung der Website-Betreiber oder App-Entwickler eingebunden.

Interactive Advertising Bureau (IAB)

Was ist Interactive Advertising Bureau (IAB) ?

Das Interactive Advertising Bureau (IAB) ist die globale Branchenorganisation für digitale und interaktive Werbung. Zu den Mitgliedern zählen Medienhäuser, Agenturen, Marken und Technologieunternehmen, die sich mit dem Verkauf, der Auslieferung und Optimierung digitaler Werbekampagnen befassen. Mit Hauptsitz in New York City umfasst das IAB-Netzwerk über 40 unabhängige Ländergesellschaften in Europa, Afrika, Nord- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum.

Aufgaben des IAB:

  • Förderung von Marktforschung und Best-Practice-Richtlinien
  • Entwicklung von Messstandards und Branchenwachstum
  • Interessenvertretung der Mitglieder
  • Weiterbildung durch Wissensvermittlung, Schulungen und professionelle Zertifizierungsprogramme
  • Erarbeitung technischer Standards und Lösungen (in Zusammenarbeit mit dem IAB Tech Lab)
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Internet Protocol TV (IPTV)

Was ist Internet Protocol TV (IPTV) ?

" Internet Protocol TV (IPTV) ist die Übertragung von Fernsehinhalt über das Internet , meist auf Smart-TVs oder Set-Top-Boxen (STBs). Nutzer können zwischen Live-Streams, Zeitversetztem Fernsehen (Catch-up) oder Video-on-Demand aus einem vielfältigen Katalog wählen. Im Gegensatz zum klassischen Fernsehen (über Antenne, Kabel oder Satellit), wo alle Inhalte gleichzeitig gesendet werden, überträgt IPTV individuelle Programme auf Abrufund bietet Funktionen wie Pausieren und Zurückspulen. Hinweis: IPTV ist nicht dasselbe wie Internet-TV, das über Websites per Breitband gestreamt wird. "

Invalid Traffic (IVT)

Was ist Invalid Traffic (IVT) ?

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Invalid Traffic/IVT (ungültiger Traffic) umfasst alle Anzeigenimpressionen, die durch Bots, Server, Datenzentren oder andere nicht-menschliche Aktivitäten generiert werden. Der Media Rating Council (MRC) unterteilt IVT in zwei Kategorien:

  • Allgemeiner ungültiger Traffic (GIVT)
  • Sophistizierter ungültiger Traffic (SIVT)

Hinweis: Nicht jeder IVT ist betrügerisch, aber nicht-menschliche Interaktionen können Kampagnenergebnisse und Messdaten verfälschen. Daher werden verschiedene Filter- und Blockiermethoden eingesetzt, um diesen Traffic zu reduzieren.

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Inventory (Werbeinventar)

Was ist Inventory (Werbeinventar) ?

Das Inventory (Werbeinventar) beschreibt die verfügbare Menge an Werbeflächen, die ein Publisher auf seinen Websites oder digitalen Kanälen zu einem bestimmten Zeitpunkt anbieten kann – ähnlich wie ein Lagerbestand in einem Unternehmen. Es wird meist in Inventory (Werbeinventar) angegeben und kann nach verschiedenen Kriterien kategorisiert werden, z. B.:

  • Premium- vs. Restinventar
  • Platzierung, Anzeigenformate oder Zielgruppe

Invitation-Only Auction (private Auktion)

Was ist Invitation-Only Auction (private Auktion) ?

Eine Invitation-Only Auction (private Auktion) ist eine geschlossene Auktion, bei der nur ausgewählte Werbetreibende vom Publisher oder Verkäufer eingeladen werden, um auf Premium-Werbeinventar über eine private Marktplatzplattform zu bieten. Vorab vereinbaren Publisher und Werbetreibende Konditionen wie maximale CPM-Werte und Anzeigenformate. Diese Vereinbarungen erhalten eine Deal-ID. Wenn das verfügbare Inventar den Kriterien der Deal-ID entspricht, wird eine Bieteranfrage ausgelöst, die ausgewählte Käufer zum Bieten einlädt.

Vorteile der Deal-ID:

  • Vertrauensvolle Partnerschaft: Beide Seiten kennen ihre Gegenparte.
  • Kontrolle für Werbetreibende: Präzise Steuerung der Anzeigenplatzierung.
  • Klar definierte Vertragsbedingungen für beide Parteien.
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Addressable TV

Addressable TV?

Addressable TV ermöglicht die zielgruppenspezifische Auslieferung von digitaler Werbung und Inhalten (z. B. personalisierte Programmempfehlungen) im Rahmen des linearen Fernsehens. Technische Basis für Addressable TV sind nicht nur HbbTV, sondern auch Set-Top-Boxen und IPTV von Unternehmen.

Unter dem Begriff Addressable TV wird somit die Weiterentwicklung des herkömmlichen, analogen Fernsehens um verschiedene digitale Technologien verstanden. Der Begriff wurde erstmals in den 1990er Jahren am MIT Media Lab verwendet und diente dazu, die damals bereits voraussichtliche Weiterentwicklung des traditionellen Fernsehens eine griffige Bezeichnung zu geben. 1996 definierte David Weiss in seinem Buch "Issues in Advanced Television Technology" Addressable TV als "eine Ansammlung von Techniken, die weitgehend auf digitaler Signalverarbeitung und -übertragung basieren und es ermöglichen, deutlich mehr Programmmaterial über Kanäle zu übertragen, als es herkömmliche analoge Systeme vermögen".

Das moderne TV, also Addressable TV lässt sich durch vier Merkmale auszeichnen: Zeitverschiebung, Adressierbarkeit, Interaktivität und Interoperabilität.

» weitere Informationen zu Addressable TV (Advanced TV / tv triggered performance)

Der Begriff Addressable TV (ATV) bezeichnet einen Kanal, der es ermöglicht, digitale Werbeinhalte und Programme, wie etwa personalisierte Programmempfehlungen, im Kontext des linearen Fernsehens gezielt an bestimmte Zielgruppen auszuspielen. Diese Definition wird vom Bundesverband Digitale Wirtschaft wie folgt präzisiert: Addressable TV gestattet die zielgerichtete Auslieferung von digitalisierten Werbeformaten und Inhalten innerhalb des linearen Fernsehumfelds.

Ad Exchange (Anzeigenbörse)

Was ist Ad Exchange (Anzeigenbörse)?

Die Ad Exchange (Anzeigenbörse) ist ein dynamischer, nach dem Auktionsprinzip funktionierender Online-Handelsplatz , auf dem nicht verkaufte Anzeigen für verschiedene Medien, darunter Video- und Bildanzeigen, gekauft und verkauft werden.

Ad Impressions

Was sind Ad Impressions?

Als Ad Impressions wird die Auslieferung eines Werbemittels durch einen Ad Server verstanden. Diese Auslieferung wird durch die Anfrage eines Nutzers (oder seines Browsers) ausgelöst und ist von Non-Human-Traffic bereinigt.

Die Berechnung von Online-Werbung erfolgt häufig nach dem Tausend-Kontakt-Preis (TKP). Die Anzahl der Ad Impressions ist ein wichtiger Indikator, der später in Verbindung mit weiteren Leistungswerten (Klicks, Leads, Sales und Orders) genutzt werden kann, um Conversion-Verhältnisse zu ermitteln.

Ad Injection (Einblenden von Werbung)

Was ist eine Ad Injection (Einblenden von Werbung)?

Ad Injection (das Einblenden von Werbung) ist eine Form des illegalen Datenverkehrs (IVT) , bei der Werbung ohne Zustimmung des Herausgebers oder Website-Betreibers in Programme, Websites usw. eingeblendet wird.

Ad Network (Werbenetzwerk)

Was ist ein Ad Network (Werbenetzwerk)?

Ein Ad Network (Werbenetzwerk) ist ein Vermittler oder Makler, der mehrere Publisher mit mehreren Werbetreibenden zusammenbringt.

Ad Operations / Ad Ops

Was ist Ad Operations / Ad Ops?

Ad Operations / Ad Ops – ist eine Abteilung, ein Team oder eine Funktion eines Unternehmens, die für die Verwaltung von Werbekampagnen verantwortlich ist, einschließlich deren Erstellung, Präsentation, Überwachung, Optimierung und Berichterstattung. Sie kann auf der Seite des Werbetreibenden oder des Herausgebers angesiedelt sein und verschiedene werbebezogene Technologieplattformen nutzen.

Ad Pod (Werbe-Block)

Was ist Ad Pod (Werbe-Block)?

Ein Ad Pod (Werbe-Block) ist eine Gruppe von Anzeigen, die nacheinander während einer Werbepause/an einer Stelle gezeigt werden, ähnlich wie bei traditionellen linearen Fernsehwerbepausen. Werbeblöcke ermöglichen es Verlagen, ihre Einnahmen aus jeder Werbepause zu maximieren, und geben Werbetreibenden mehr Kontrolle über die Platzierung ihrer Werbung.

Ad Stacking (Anzeigenstapelung)

Was ist Ad Stacking (Anzeigenstapelung)?

Ad Stacking (Anzeigenstapelung) ist eine Form des Betrugs, bei der mehrere Anzeigen übereinander auf einer Anzeigenfläche gestapelt werden, wobei für den Nutzer jedoch nur die oberste Anzeige sichtbar ist.

Ad Verification (Anzeigenverifizierung)

Was ist Ad Verification (Anzeigenverifizierung)?

Die Ad Verification (Anzeigenverifizierung) ist ein automatisierter, neutraler Dienst. Mithilfe technischer Markierungen liefert sie verlässliche Informationen darüber, wie und wo Anzeigen ausgeliefert und angezeigt werden. Zentrale Einsatzbereiche sind die Erkennung und Vermeidung von ungültigem Traffic (IVT) sowie die Messung der Sichtbarkeit. Werbetreibende nutzen Anzeigenverifizierung, um sicherzustellen, dass ihre Anzeigen den festgelegten Vorgaben entsprechen – etwa in Bezug auf Website, Platzierung, Umfeld, Zielgruppe und technische sowie regulatorische Standards. Dabei wird geprüft, wann, wo und wie Anzeigen ausgespielt wurden, wer sie gesehen hat, ob sie sichtbar waren und ob sie in einem markensicheren Umfeld erschienen sind. Anzeigenverifizierung unterstützt Werbetreibende und Publisher dabei, den Werbeprozess besser zu kontrollieren, Kampagnen zu optimieren und Betrug zu reduzieren. Die Ergebnisse werden über spezialisierte Anbieter bereitgestellt oder direkt in die Anzeigenplattform integriert.

Advertiser (Werbetreibender)

Was ist ein Advertiser (Werbetreibender)?

Ein Advertiser (Werbetreibender) ist jede Person oder Organisation etwa eine Marke oder Agentur, die eine Botschaft, ein Produkt oder eine Dienstleistung über Werbekanäle wie TV, Radio, Websites, Apps oder Außenwerbung bewirbt.

Agentur-Trading-Desks (ATD)

Was ist ein Agentur-Trading-Desks (ATD)?

Ein Agentur-Trading-Desks (ATD) ist ein spezialisierte Art von Mediaagentur. Die Medienagenturen steuern die digitale Werbung ihrer Kunden, insbesondere den programmatischen, angebotsbasierten Mediaeinkauf, mithilfe von Demand-Side-Plattformen (DSP) und weiterer Einkaufstechnologien.

Aggregatoren

Was ist ein Aggregatoren?

Aggregatoren sind Organisationen, Websites oder Softwarelösungen, die Informationen aus verschiedenen Quellen sammeln und zentral bündeln. In der digitalen Werbung fassen Werbenetzwerke unverkaufte Werbeflächen von Publishern zusammen und bieten sie Werbetreibenden in großem Umfang an.

Auction-Based Pricing (Auktionsbasierte Preisgestaltung)

Was ist Auction-Based Pricing (Auktionsbasierte Preisgestaltung)?

In der programatischen Werbung bestimmt die auktionsbasierte Preisgestaltung dynamisch, wie viel für Werbeeinblendungen bezahlt wird – abhängig von der Marktnachfrage. Es gibt zwei Hauptmodelle: a) Erste-Preis-Auktion: Höchstbietender gewinnt und zahlt seinen Gebotsbetrag. b) Zweite-Preis-Auktion: Höchstbietender gewinnt, zahlt aber nur den zweithöchsten Gebotspreis plus einen Cent. Bei der Erfolgsmessung von Kampagnen werden unterschiedliche Attributionsmodelle genutzt. Diese reichen von einfachen Modellen, die nur den ersten oder letzten Kontakt berücksichtigen, bis zu komplexen Multi-Touch-Modellen, die alle Kontaktpunkte im Kundenweg einbeziehen (z. B. linear, zeitbasiert oder vollständiger Weg). Da Nutzer heute oft mehrere Kontaktpunkte haben, setzen Werbetreibende häufig auf fortgeschrittene Analyseplattformen. Diese sammeln Daten aus verschiedenen Kanälen, gewichten jeden Kontaktpunkt und vergeben so eine „Kreditnote“ entsprechend seiner Rolle bei der Conversion.

Auktionen (Auctions)

Was ist eine Auktionen (Auctions)?

Auktionen sind eine Art Online-Marktplätze, auf denen Werbetreibende in Echtzeit für Werbeplätze bieten. Sie bilden die Kernfunktion jeder Supply-Side-Plattform (SSP): Die SSP organisiert die Auktion, während Demand-Side-Plattformen (DSP) die Gebote abgeben. Verfügbare Werbeplätze werden in der SSP gelistet, Gebote über DSPs abgegeben, und die SSP entscheidet, wer gewinnt. Auktionen können nach Erste-Preis- oder Zweite-Preis-Prinzip ablaufen und offen oder exklusiv (nur auf Einladung) sein.

Targeted Audience Buying (Zielgruppenkauf)

Was ist Targeted Audience Buying (Zielgruppenkauf)?

Beim Targeted Audience Buying (Zielgruppenkauf) erwerben Werbetreibende bestimmte Zielgruppensegmente, um gezielt Nutzer anzusprechen. Mithilfe von First- und Third-Party-Daten sowie programmatic Plattformen können sie passende Segmente auswählen und gezielte Kampagnen starten.

Algorithmus

Was ist ein Algorithmus?

Ein Algorithmus ist eine klar definierte Abfolge von Regeln oder Anweisungen zur Lösung einer Aufgabe. In der digitalen Vermarktung bilden Algorithmen die Grundlage für Funktionen wie Suchmaschinen-Rankings, Zielgruppensegmentierung und Datenanalyse.

Programmierschnittstelle (Application Programming Interface - API)

Was ist eine Programmierschnittstelle (Application Programming Interface - API)?

Eine Programmierschnittstelle (API) ist ein klar definiertes Regelwerk, das Softwareanwendungen den automatischen Austausch von Daten und Funktionen ermöglicht. Als digitale Schnittstelle gibt eine API nur die für eine Anfrage notwendigen Informationen weiter. In der digitalen Werbung vernetzen APIs Adtech-Plattformen und machen Daten aus mehreren Systemen in einer Oberfläche nutzbar.

ASAP (Timing)

Was ist ASAP (Timing)?

ASAP (Timing) bezeichnet eine "Smartx"-Auslieferungsstrategie , bei der der Adserver Anzeigen möglichst schnell ausspielt, bis 100 % des Kampagnenziels erreicht sind. Dieses Timing eignet sich für zeitkritische Kampagnen, bei denen Nutzer so früh wie möglich erreicht werden sollen.

Attribution

Was ist eine Attribution?

"Als Attribution bezeichnet im Marketing die Zuordnung von Werbe- oder Marketingmaßnahmen zu einer Nutzeraktion, etwa einem Kauf oder einer Conversion. Werbung erzeugt verschiedene Kontaktpunkte, über die Nutzer mit einer Marke interagieren – zum Beispiel Anzeigen, Social-Media-Beiträge oder Inhalte. Die Attribution analysiert diese Kontaktpunkte entlang der Customer Journey und bewertet ihren Beitrag zur finalen Handlung. So können Marketingteams den Erfolg einzelner Maßnahmen messen, Kampagnen gezielt optimieren und den ROI verbessern. Es gibt einfache Attributionsmodelle mit nur einem Kontaktpunkt (z. B. First- oder Last-Touch) sowie komplexe Multi-Touch-Modelle, die alle Berührungspunkte berücksichtigen (z. B. linear, zeitgewichtet oder Full-Path). Da Nutzer heute meist mehrere Kontaktpunkte haben, erfolgt Multi-Touch-Attribution häufig über spezialisierte Analyseplattformen, die Daten aus verschiedenen Kanälen bündeln und jedem Kontaktpunkt einen gewichteten Beitrag zur Conversion zuweisen.

Ad-Server

Was ist ein Ad-Server?

Ein Ad Server stellt ein datenbankgestütztes Managementsystem dar, das die Steuerung und Verwaltung der Auslieferung digitaler Werbemittel übernimmt.

Ad Slot

Was ist ein Ad Slot?

Bei einem Ad Slot handelt es sich um einen Werbeplatz, auf welchem ein Werbemittel ausgespielt wird bzw. werden kann.

Ad Stitching

Was ist Ad Stitching?

Ad Stitching bezeichnet das Einfügen und Ersetzen von Werbeblöcken im Rahmen von "Dynamic Ad Insertion".
- siehe auch "Dynamic Ad Insertion".

Agency Fee

Was ist ein Agency Fee

Bei dder Agency Fee handelt sich es um jenen Teil der Kosten, den Werbetreibende an die jeweilige Agentur zahlen.

Always On Deal

Was ist ein Always On Deal?

Mit Always On Deal wird jene Art von Deal bezeichnet, bei dem grundlegend immer Inventar zur Ausspielung der Werbemittel bereitsteht.

Ausstrahlung 1-to-1

Was ist Ausstrahlung 1-to-1?

Ausstrahlung 1-to-1 bezeichnet die gezielte Ansprache (targeted targeting) des Nutzers im Addressable TV, wie man es aus der Online-Welt kennt.

Attribut

Was ist ein Attribut?

Mit Attribut werden Datensegmente gebündelt, dabei muss ein Attribut mindestens ein Datensegment beinhalten. So könnte das Attribut als Location bezeichnet werden, welchem ein Datemsegment "Wohnort-Stadt" und ein Datensegment "aktuelles-Wetter-Wohnort" hinterlegt sind. Ein anderes Datensegment könnte den Namen Demografie tragen, in welchem ein Datemsegment "Einkommensklasse", ein Datensegment "Alter" und ein Datensegment "Geschlecht" hinterlegt ist.

AVOD

Was ist AVOD?

Unter Unter AVOD auch als Advertised-Video-on-Demand bezeichnet, wird ein werbefinanziertes Bewegtbildangebot bezeichnet, wie z. B. die Angebote von Netzkino, YouTube bzw. JOYN - JOYN – Der Superstreamer

Im Unterschied zu SVOD enthält AVOD Werbung.

AVOD / Advertised-Video-on-Demand ist eine Untermenge von VOD (Video-on-Demand).

1-to-many Broadcasting

Was ist 1-to-many Broadcasting?

1-to-many Broadcasting bezeichnet die Ausstrahlung von Fernsehwerbung, wie sie im linearen Fernsehen bekannt ist. Bei dieser Sendung sehen alle Zuschauer innerhalb einer TV-Sendung gleichzeitig die gleiche Werbung.

Besucher bzw. Visitor

Was sind Besucher bzw. Visitor?

Grundlegend werden Visitors (bzw. "Besucher") und unique visitors bzw. "eindeutige Besucher" unterschieden.

Visitors (bzw. "Besucher") sind Nutzer einer Webseite, Landingpage, Startseite, Microsite oder Ähnlichem.

"Unique" Visitor bezeichnet einzelne, wiederkehrende Nutzer einer Website innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Dieser Nutzer wird mit Hilfe eines Cookies oder ähnlichen Verfahren eindeutig identifiziert und wiedererkannt. Dadurch ist ein Nutzer, der mehrmalig eine relevante Location besucht, als ein Besucher für mögliche Werbeausspielung vermakrtbar. "Unique visits" ist ein Synonym für "Unique" Visitors".

Brand-Channels (Brand-Kanäle)

Was sind Brand-Channels (Brand-Kanäle)

Brand-Channels (Brand-Kanäle) sind Sendekanäle ähnlich Themen-Channels, also Sendekanäle mit einem begrenzten Fokus. Bei Brand-Channels werden allerdings nur Inhalte mit Bezug zu dem jeweiligen Brand ausgespielt. Ind Brand-Channels werden von allgemein passende Inhalte zur jeweiligen Brand bis hin zu Performance steigernden Verkaufssendungen ausgestrahlt.

Beim Betrieb von Brand-Channel (Brand-Kanäle) arbeiten Medienhäuser und die jeweilige Brand sehr eng zusammen, so dass die Brand meist auch eine starken Einfluss auf die zu sendenen Inhalte hat.

Beispiele für Brand-Channels (Brand-Kanäle)

Ein Beispiel für einen Brand-Channel (Brand-Kanal) ist der OTTO-Shopping-Kanal beim Superstreamer JOYN . In diesem Kanal bietet die Versandbrand OTTO einen Shopping-Kanal an, in welchem direkt Produkte zum Abverkauf beworben werden.

Brand Safety

Was ist Brand Safety

Brand Safety bezieht sich auf eine Reihe von Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, Marken vor der ungewollten Assoziation mit Inhalten zu schützen, die im Kontext ihrer Werte oder Image als problematisch oder ungeeignet erachtet werden.

Branded-Red-Button bzw. Yellow-Button

Was ist ein Branded-Red-Button bzw. Yellow-Button?

Beim Ausspielen einer Branded-Red-Button-Kamgane bzw. einer Yellow-Button-Kampagne wird innerhalb eines TV-Spots auf allen Smart TVs, die an das Internet angeschlossen sind, automatisch der sogenannte Branded-Red-Button bzw. Yellow-Button am Bildrand eingeblendet. Durch Drücken des roten bzw. gelben Knopfs auf der Fernbedienung gelangt der TV-Zuschauer direkt zur Micro- oder Regiosite des Werbenden. Diese Microsite funktioniert wie ein Kundenspecial für den User, das bereits aus dem Online-Bereich bekannt ist und weitere Informationen zum beworbenen Produkt, zur Marke oder zu laufenden Promotionaktionen enthält. Das Programm im linearen TV läuft weiter. Mit einer sogenannten Branded-Red-Button-Kampagne bzw. Yellow-Button-Kampagne wird somit eine interaktive Verlängerung des TV-Spots ohne Medienbruch und eine gezielte Ansprache im TV ermöglicht.

- siehe auch Microsite

- siehe auch lineares TV

Clicks

Was ist ein Click? bzw. Was sind Clicks?

Ein Click (Klick) ist die aktive und bewusste Interaktion eines Nutzers mit einem Link, zum Beispiel per Cursor und Maus. Diese Interaktion wird vom Client oder Server registriert, wodurch dieser folgend entsprechende Reaktionen auslösen kann. Hierzu zählen zum Beispiel das Öffnen einer verlinkten (berbundenen) Webseite, der Download einer verlinkten (verbundenen) Datei oder Ähnliches.

Als Click (bzw. Klick) wird auch die adäquate Handlung innerhalb einer Software oder eines geschlossenen IT-System verstanden, wie zum Beispiel das Nutzen des "Speichern"-Buttons in einem Textverarbeitungsprogramm oder das Antippen einer Schaltfläche auf einem Bestelldisplay in einem Restaurant.

Mit Clicks wird die Anzahl der Nutzer (User) bezeichnet, die das jeweilige Werbemittel angeklickt haben.

Click-Through-Rate (CTR)

Was ist die Click-Through-Rate (CTR)?

Die Click-Through-Rate (CTR) ist eine zentrale metrische Kennzahl im digitalen Marketing, die das Verhältnis zwischen der Anzahl der tatsächlichen Klicks auf eine Werbeanzeige und der Gesamtzahl der Impressionen quantifiziert. Sie dient als Indikator für die Effektivität einer Werbemaßnahme und wird auch als Klickrate bezeichnet.

Connected TV (CTV)

Was ist Connected TV (CTV)?

CTV stellt die gebräuchliche Abkürzung für den Begriff Connected TV dar und bezeichnet internetfähige Fernsehendgeräte oder Streaming-Plattformen, die den Zugriff auf digitale Bewegtbildinhalte ermöglichen.

Der Begriff Connected TV (CTV) bezeichnet weiterhin den Kanal, der die Ausspielung von Werbeinhalten umfasst, die über das Internet übertragen werden und im Kontext von On-Demand-Content oder Applikationen auf einem Fernseher konsumiert werden.

Auch kann ein mit dem Internet verbundenes TV-Gerät als Connected TV bezeichnet werden. Dazu gehören alle Smart-TVs mit integrierter Internetverbindung sowie TV-Empfangsgeräte, die über Zusatzgeräte wie digitale Receiver, Spielekonsolen oder Set-Top-Boxen mit dem internet verbunden werden können. Hierzu gehören zum Beispiel Geräte wie Google Chromecast, AndroidTV, Amazon Fire TV oder Apple TV.

Cost-Per-Action (CPA)

Was ist Cost-Per-Action (CPA)?

Die Kennzahl Cost-Per-Action (CPA) bezeichnet die finanziellen Aufwendungen, die für die Generierung einer zuvor definierten Nutzeraktion anfallen, beispielsweise die Anmeldung zu einem Newsletter.

Cost-Per-Click (CPC)

Was ist Cost-Per-Click (CPC)?

Das Cost-Per-Click (CPC)-Modell stellt ein abrechnungsbasiertes Preissystem im digitalen Werbekontext dar, bei dem Kosten erst dann anfallen, wenn ein Nutzer durch einen Klick auf die entsprechende Werbeanzeige interagiert.

Cost-Per-Order (CPO) bzw. Cost-Per-Lead (CPL

Was ist Cost-Per-Order (CPO) bzw. Cost-Per-Lead (CPL)?

Die Begriffe Cost-Per-Order (CPO) und Cost-Per-Lead (CPL) werden oftmals synonym verwendet und bezeichnen ein erfolgsabhängiges Abrechnungsmodell im digitalen Marketing. Die Kosten entstehen hierbei erst, wenn eine Nutzerinteraktion, die durch eine Werbemaßnahme initiiert wurde, in eine konkret messbare Conversion mündet, beispielsweise einen Kaufabschluss.

Creative

Was ist ein Creative?

Die Begriffe Creative wird synonym für Werbemittel genutzt. Weitere Synonyme sind Werbeanzeige, Anzeige bzw. Ad.

Data-Management-Platform (DMP)

Was ist eine Data-Management-Platform (DMP)?

Eine Data-Management-Platform (DMP) bezeichnet eine technologische Infrastruktur, die dazu dient, große Mengen an Daten aus verschiedenen Quellen zu aggregieren, zu organisieren und zu verwalten. Sie ermöglicht eine systematische Erfassung, Analyse und segmentierte Nutzung von Daten, um gezielte Marketingstrategien zu unterstützen.

Datenkosten

Was sind Datenkosten?

Die Datenkosten beziehen sich auf die entstehenden Aufwendungen für die Inanspruchnahme externer Datensegmente, die über Active Agent abgerechnet werden. Sie umfassen zudem die Kosten für die Nutzung von Contextual Targeting, der ODC Prebid Services sowie des Footfall Measurements und stellen somit einen integralen Bestandteil datengetriebener Werbestrategien dar.

Datenmarktplatz

Was ist ein Datenmarktplatz?

Ein Datenmarktplatz fungiert als intermediäre Plattform für den Handel mit Daten, auf der Datenanbieter und -nachfrager zusammenkommen, um Datensätze zu monetarisieren bzw. für spezifische Anwendungen zu akquirieren.

Datensegment

Was ist ein Datensegment?

Ein Datensegment bezeichnet eine aggregierte Sammlung thematisch oder strukturell homogener Datenpunkte, die einer spezifischen Kategorisierung unterliegt. Diese Segmentierung erfolgt auf Basis definierter Attribute, die eine systematische Zuordnung und gezielte Nutzung der Daten ermöglichen.

Deal

Was ist ein Deal?

Ein Deal stellt eine direkte vertragliche Vereinbarung zwischen dem Werbetreibenden (Advertiser) und dem Publisher beziehungsweise der Supply-Side-Platform (SSP) dar, durch die spezifische Konditionen für die Auslieferung und Platzierung von Werbeanzeigen festgelegt werden.

Demand-Side-Platform (DSP)

Was ist eine Demand-Side-Platform (DSP)?

Eine Demand-Side-Platform (DSP) stellt eine technologische Plattform dar, die es Werbetreibenden ermöglicht, sich am automatisierten Handel von digitalen Werbeinventaren zu beteiligen. Sie bietet die Möglichkeit, Werbeanzeigen effizient auszusteuern und zu platzieren, indem sie auf Basis von Algorithmen und Datenanalyse die optimalen Werbeplätze in Echtzeit auswählt.

d-force

Was ist d-force?

Bei d-force handelt es sich um ein gemeinschaftliches Unternehmensvorhaben (Joint Venture) der ProSiebenSat.1 Media SE und der Mediengruppe RTL Deutschland. Ziel dieser Kooperation ist die Bereitstellung und Vermarktung von Addressable-TV- sowie Onlinevideo-Inventaren beider Medienkonzerne – perspektivisch auch unter Einbezug weiterer Partnerinstitutionen. Die Distribution erfolgt über eine von beiden Parteien genutzte programmatische Buchungsplattform, welche den automatisierten und datenbasierten Mediaeinkauf innerhalb digitaler Werbeumfelder ermöglicht.

Welche Ziel verfolgt d-force?

Das Joint Venture d-force verfolgt das strategische Ziel, werbetreibenden Akteure eine effiziente, direkte und vereinfachte Ansprache relevanter Zielgruppen innerhalb qualitativ hochwertiger digitaler Bewegtbildumfelder mit großer Reichweite und unter Einhaltung hoher Standards der Markensicherheit (Brand Safety) zu ermöglichen. Auf diese Weise wird der zunehmenden Marktnachfrage nach integrierten, digitalen Total Video-Kampagnen adäquat entsprochen. Ergänzend werden plattformübergreifende Cross-Device-Lösungen bereitgestellt, die eine inventar- und vermarkterübergreifende Mediaplanung und -ausspielung ermöglichen.

Digital out of Home (DOOH)

Was ist Digital out of Home (DOOH)?

Digitale Außenwerbung , auch bekannt als Digital-out-of-Home (DOOH) , bezeichnet ein dynamisches Marketing- und Kommunikationsmedium, bei dem werbliche Inhalte mittels digitaler Displays im öffentlichen Raum ausgespielt werden. Diese Form der Werbekommunikation ermöglicht eine flexible, situativ anpassbare Ansprache von Zielgruppen und integriert sich in das urban-mediale Umfeld durch die Nutzung digitaler Bildschirme.

Dynamic Ad Insertion (DAI)

Was ist Dynamic Ad Insertion (DAI)?

Dynamic Ad Insertion (DAI) beschreibt das Einfügen von Werbespots vor, während oder nach einem Video-Stream. Der Adserver entscheidet individuell, welche Werbespots eingefügt werden. Dieses Einfügen der Werbespots, auch Ad Stitching genannt, kann sowohl auf dem Server als auch auf dem Client durchgeführt werden. Eine serverseitige DAI bedeutet, dass der Video-Inhalt und die Werbung von dem Inhalteanbieter oder dem Netzbetreiber zentral zusammengefügt werden. Im Gegensatz dazu bedeutet eine clientseitige DAI, dass Werbung und Video-Inhalt in einem Video-Stream dezentral im jeweiligen Endgerät zusammengefügt werden.

Beim herkömmlichen Verfahren, bei dem TV-Sendungen als TV-Stream oder Video-on-Demand online angeboten werden, werden die Werbeblöcke im Fernsehen komplett entfernt und durch digitale Anzeigen ersetzt. Die Füllung der Video-Streams mit neuen digitalen Anzeigen wird durch einen Adserver durchgeführt und die TV-Streams stammen von einem Backend-Server. Wenn die Füllung von hochauflösenden Video-Formaten in Echtzeit dagegen framegenau auf einem einzigen Server durchgeführt wird, spricht man von Dynamic Ad Insertion. Dabei wird zwischen einer server- und einer clientseitigen Dynamic Ad Insertion unterschieden. Während eine serverseitige Dynamic Ad Insertion von einem Inhalteanbieter oder Netzanbieter zentral durchgeführt wird, wird eine clientseitige Dynamic Ad Insertion dezentral durchgeführt.

Bei der Dynamic Ad Insertion werden bei der Übertragung von TV-Sendungen als TV-Stream oder Video-on-Demand die Werbeblöcke durch digitale Spots ersetzt. Dies geschieht entweder durch einen zentralen Adserver (serverseitige Dynamic Ad Insertion) oder durch den Client des Nutzers (clientseitige Dynamic Ad Insertion). Eine serverseitige Dynamic Ad Insertion ermöglicht eine unterbrechungsfreie Übertragung von Inhalt und Werbung mit gleichbleibender Videoqualität und ist gegenüber Adblockern robuster. Sie ist außerdem weitgehend unabhängig vom Endgerät des Nutzers. Eine clientseitige Dynamic Ad Insertion erfordert Kenntnisse über den Client des Nutzers und kann zu Herausforderungen bei der unterbrechungsfreien Übertragung führen, ermöglicht aber auch die Umschaltung zwischen Broadcast/Multicast und Unicast.

- siehe auch Videon demand

- siehe auch Ad Stitching

Dynamic Ad Substitution (DAS)

Was ist Dynamic Ad Substitution (DAS)?

Bei der Dynamic Ad Substitution (DAS) werden Werbespots, die in einem Video-Inhalt (live oder on Demand) vorhanden sind, durch andere Werbespots ausgetauscht. Auch hier entscheidet der Adserver individuell, welcher Austauschspot verwendet wird. Genau wie die Dynamic Ad Insertion kann auch die Dynamic Ad Substitution sowohl auf dem Server als auch auf dem Client umgesetzt werden. Eine serverseitige Umsetzung bedeutet, dass der Austausch von Werbung im Video-Stream zentral durch den Inhalteanbieter oder den Netzbetreiber erfolgt. Im Gegensatz dazu bedeutet eine clientseitige Umsetzung, dass der Austausch von Werbung im Video-Stream dezentral im jeweiligen Endgerät erfolgt.

Eine wichtige Kennzahl für den Konsum von Inhalten sind eindeutige Geräte, die zeigen, wie viele verschiedene Geräte in einem bestimmten Zeitraum unsere Web-Eigenschaften besuchen. Je nach Implementierung kann dies auch Auswirkungen auf die Sitzungsanalysemetriken haben. Dies wirft natürlich erhebliche Datenschutzbedenken auf. Das Analytics-Team zählt einzelne Geräte pro Projekt, Tag und Monat auf eine Weise, die Benutzer nicht eindeutig identifiziert, Fingerabdrücke hinterlässt oder anderweitig verfolgt.

Die Dynamic Ad Substitution (DAS) ist ein Verfahren, mit dem bei der Übertragung von TV-Sendungen als Stream oder Video on Demand (VoD) Werbeblöcke durch individuell ausgewählte digitale Spots ersetzt werden können. Dies geschieht entweder zentral durch den Inhalteanbieter oder Netzbetreiber (serverseitige DAS) oder dezentral durch den Client (clientseitige DAS). Eine serverseitige DAS ermöglicht es, die Stream-Wiedergabe von Inhalt und Werbung unterbrechungsfrei mit gleichbleibender Videoqualität durchzuführen und ist robuster gegen Adblocker. Allerdings muss die Übertragung über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung (Unicast) erfolgen. Eine clientseitige DAS benötigt Kenntnis über den Client des Nutzers und kann zu Herausforderungen bei der unterbrechungsfreien Wiedergabe führen, ermöglicht aber auch eine Umschaltung zwischen Broadcast/Multicast und Unicast .

- siehe auch Dynamic Ad Insertion

DSP Tech Fee

Was ist eine DSP Tech Fee?

Die DSP Tech Fee stellt eine Gebühr für die Nutzung der technologischen Infrastruktur der DSP dar, die den Werbetreibenden den Zugang zu automatisierten Prozessen des digitalen Werbemaßnahmenmanagements ermöglicht.

FAST Channels (Free Ad-Supported Streaming Television)

Was sind FAST Channels (Free Ad-Supported Streaming Television)?

FAST-Streaming als Phänomen der konvergenten Medienlandschaft

Das sogenannte FAST-Streaming, steht für Free Ad-Supported Streaming Television bezeichnet ein mediales Distributionsmodell, bei dem audiovisuelle Inhalte über das Internet in linearer Form bereitgestellt werden und deren Finanzierung primär über Werbeeinnahmen erfolgt. Dieses Format stellt eine kostenfreie Alternative zu abonnementbasierten Streaming-Diensten dar und knüpft in seiner Funktionslogik an das klassische, werbefinanzierte Rundfunkfernsehen an, adaptiert jedoch dessen Struktur für digitale Plattformen.

Begriffsklärung: Was sind FAST Channels (FAST-Kanäle)?

FAST Channels (FAST-Kanäle) sind digital verbreitete, lineare Fernsehkanäle, die dem Nutzer kostenfrei zur Verfügung stehen und ausschließlich durch Werbeeinblendungen monetarisiert werden. Im Gegensatz zu On-Demand-Angeboten zeichnen sich diese Kanäle durch ein festgelegtes Programmschema aus, das eine kontinuierliche, durch Werbung unterbrochene Rezeption ermöglicht. Sie fungieren somit als hybrides Format zwischen klassischem Broadcast-Modell und internetbasiertem Streaming.

Funktionsweise von FAST-Kanälen

Die Nutzung von FAST-Channel-Angeboten , auch als FAST-Kanäle bezeichnet, orientiert sich in ihrer Handhabung stark an traditionellen TV-Erfahrungen. Der Rezipient wählt aus einer Vielzahl verfügbarer Kanäle, deren Inhalte in Echtzeit abgespielt werden. Werbepausen sind integraler Bestandteil dieses Modells und gewährleisten die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Angebots. Die Linearität des Programms steht dabei im Kontrast zu den individualisierten, nutzerzentrierten Auswahlprozessen typischer On-Demand-Dienste.

Distributionsplattformen und Verbreitungswege

FAST-Kanäle sind gegenwärtig über eine Vielzahl digitaler Plattformen zugänglich. Zu den bekanntesten Anbietern zählen etwa Pluto TV, Peacock, Roku oder Freevee. Diese Dienste ermöglichen den Empfang von FAST-Inhalten auf unterschiedlichen Endgeräten – von Smart-TVs über internetfähige Set-Top-Boxen bis hin zu mobilen Anwendungen. Die zunehmende Integration in digitale Ökosysteme verweist auf die wachsende Relevanz dieses Modells innerhalb der sich dynamisch entwickelnden Medienökonomie.

Anbieter von FAST-CHannel

- pluto.tv - Amazon Fire TV - Roku - Samsung TV Plus - waipu.tv - JOYN - Der Spersptreamer

Vorteile von FAST-Kanälen

Kostenfreiheit für Rezipient:

Ein zentraler Vorteil des FAST-Modells (Free Ad-Supported Streaming Television) liegt in seiner grundsätzlichen Kostenfreiheit für Endnutzer. Die Finanzierung erfolgt primär über werbebasierte Erlösmodelle, wodurch eine niederschwellige Nutzung ermöglicht wird, ohne dass zusätzliche Abonnementgebühren anfallen.

Vielfalt an Inhalten und Programmangeboten:

FAST-Plattformen zeichnen sich durch ein breites thematisches Spektrum aus. Die angebotenen Kanäle decken diverse Genres ab – darunter Nachrichten, Sportübertragungen, fiktionale Formate (Spielfilme und Serien) sowie Nischenprogramme – und bieten somit eine hohe inhaltliche Diversität zur Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen.

Plattformübergreifende Zugänglichkeit:

Die Nutzung von FAST-Kanälen ist in hohem Maße geräteunabhängig möglich. Der Zugriff erfolgt über internetfähige Endgeräte wie Smart-TVs, Smartphones, Tablets oder Streaming-Sticks, was eine hohe Flexibilität und Alltagstauglichkeit in der Mediennutzung unterstützt.

Anschlussfähigkeit an traditionelle TV-Nutzung:

Die lineare Struktur der FAST-Kanäle sowie ihre an klassische TV-Erfahrungen angelehnte Benutzeroberfläche bieten insbesondere für Nutzer:innen, die mit dem traditionellen Fernsehen sozialisiert wurden, eine intuitive und vertraute Nutzungssituation. Dadurch entsteht eine Brücke zwischen alter und neuer Medienlogik.

Strategische Erweiterung für OTT-Anbieter:

Aus Anbieterperspektive stellen FAST-Kanäle eine attraktive Möglichkeit dar, das eigene OTT-Portfolio (Over-the-Top-Dienste) zu diversifizieren, zusätzliche Werbeeinnahmen zu generieren und neue Rezipientensegmente zu erschließen – insbesondere in einem Marktumfeld, in dem die Zahl der Kabel-TV-Abonnements kontinuierlich rückläufig ist (Cord Cutting).

Herausforderungen und Einschränkungen des FAST-Modells

Werbeunterbrechungen als Nutzungshindernis:
Der werbefinanzierte Charakter von FAST-Channels bringt zwangsläufig Unterbrechungen durch Werbespots mit sich. Diese können, abhängig von Häufigkeit und Platzierung, als störend empfunden werden und die Nutzerzufriedenheit beeinträchtigen.

Begrenzte Nutzerkontrolle:

Im Gegensatz zu On-Demand-Angeboten ermöglichen FAST-Kanäle keine individuelle Steuerung der Inhalte. Funktionen wie zeitversetztes Fernsehen, Pausieren oder Aufzeichnen sind systembedingt nicht vorgesehen, was die Rezeption auf eine rein lineare Struktur beschränkt.

Qualitätsvariabilität der Inhalte:

Die Qualität des Angebots kann je nach Anbieter, Produktionsniveau und thematischer Ausrichtung stark schwanken. Diese Heterogenität betrifft sowohl technische Aspekte (Bild- und Tonqualität) als auch die dramaturgische bzw. inhaltliche Ausgestaltung der Programme.

Tendenz zur Kommerzialisierung von Inhalten:

Da die Refinanzierung vollständig über Werbeeinnahmen erfolgt, besteht die Gefahr, dass programmstrategisch vornehmlich solche Inhalte priorisiert werden, die hohe Reichweiten oder maximale Werbeeffizienz versprechen. Dies kann zulasten von kuratierten, innovativen oder journalistisch hochwertigen Formaten gehen.

Footfall-Messung

Was ist Footfall-Messung?

Die Footfall-Messung dient der Evaluierung der Werbewirkung einer DOOH-Kampagne , indem sie Besucherströme systematisch erfasst und analysiert. Hierbei werden Passanten auf Grundlage von Bewegungsdaten identifiziert, die sich zunächst in der Nähe der DOOH-Stelen aufhalten und anschließend innerhalb eines definierten Zeitraums bestimmte Einzelhandelsgeschäfte frequentieren. Diese Methode ermöglicht eine datenbasierte Bewertung der Einflussnahme digitaler Außenwerbung auf das Konsumentenverhalten.

Frontloading

Was ist Frontloading?

Der Begriff Frontloading beschreibt eine strategische Modifikation des Pacings innerhalb einer Werbekampagne, bei der die Ausspielung der Werbemittel zu Beginn intensiviert und in den späteren Phasen sukzessive reduziert wird. Diese Verteilungstechnik zielt darauf ab, eine hohe initiale Reichweite und Aufmerksamkeit zu generieren, um so frühzeitig eine maximale Werbewirkung zu erzielen.

Engagement Website-Engagement

Was ist Frontloading?

Das Website-Engagement bezeichnet das Ausmaß und die Intensität der Interaktion von Nutzenden mit einer digitalen Plattform und stellt eine zentrale Kennzahl zur Analyse der Nutzerbindung und -aktivität dar. Es fungiert als essenzielles Instrument zur Optimierung der User Experience (UX) sowie zur datenbasierten Bewertung der Wirksamkeit digitaler Marketingstrategien.

GroupM Viewability

Was ist GroupM Viewability?

Der Begriff GroupM Viewability bezeichnet einen von GroupM entwickelten proprietären Standard zur Messung der Sichtbarkeit digitaler Werbemittel im Display-Bereich. Dieser Standard definiert spezifische Kriterien zur Bewertung der tatsächlichen Wahrnehmung von Werbeanzeigen und dient als Maßstab für die Effektivität digitaler Werbeplatzierungen.

Haushaltsgraph

Was ist der Haushaltsgraph?

Der Haushaltsgraph bezeichnet eine datengetriebene Modellierung, bei der sämtliche mit einem Haushalt assoziierten Endgeräte auf Grundlage spezifischer Identifikationsmerkmale aggregiert werden. Dieses Verfahren ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Haushalts als Targeting-Einheit und dient der präzisen Aussteuerung digitaler Werbemaßnahmen über mehrere vernetzte Geräte hinweg.

HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV)

Was ist HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV)?

HbbTV ist ein internationaler technischer Standard, der es ermöglicht, lineares Fernsehen mit digital ausgespielter Werbung zu verbinden. HbbTV 1.5 ist derzeit der am weitesten verbreitete Standard. Seit 2016 gibt es auch Geräte und Receiver, die den im Februar 2015 verabschiedeten Standard HbbTV 2.0 nutzen. Die in dem Gerät implementierte HbbTV-Version legt die werblichen Nutzungsmöglichkeiten fest (z.B. Red Button, Dynamic Ad Insertion usw.).

- siehe auch Dynamic Ad Insertion

Hybrid Broadcast Broadband Television (HbbTV)?

Das Akronym HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband Television) bezeichnet einen international etablierten technischen Standard, der die Integration von linearem Rundfunk und internetbasierten Diensten ermöglicht. Im werblichen Kontext erlaubt HbbTV die gezielte digitale Ausspielung von Werbeinhalten innerhalb des klassischen linearen Fernsehens, wodurch eine hybride und interaktive Werbeform realisiert wird.

Impressions

Was sind Impressions?

Impressions sind die Anzahl der Nutzer , welche das Werbemittel wahrgenommen/gesehen haben.

In-App-TV-Werbung

Was ist In-App-TV-Werbung?

Unter In-App-TV-Werbung wird Werbung verstanden, die in der Nähe von Apps angezeigt wird, welche auf Smart-TVs oder Set-Top-Boxen von Endgeräteherstellern installiert sind. Dazu gehören vor allem Pre-Rolls und Display-Banner.

Insertion Order

Was ist eine Insertion Order?

Die Insertion Order kann als Synonym für einen Auftrag verstanden werden, was dem begrifflichen Rahmen dieses Kurses entspricht. Allerdings lässt sich der Begriff auch variabel definieren und innerhalb der Demand-Side-Plattform (DSP) unterschiedlich operationalisieren. Strukturell fungiert die Insertion Order als übergeordnetes Konstrukt, das eine organisatorische Hülle für die Bündelung und Verwaltung der zugehörigen Line Items bildet.

InStream

Was ist InStream?

Der Begriff InStream bezeichnet Werbeformate, die in Form audiovisueller Inhalte innerhalb eines kontinuierlich übertragenen digitalen Streams integriert und ausgespielt werden.

Integral Ad Science (IAS)

Was ist Integral Ad Science (IAS)?

Integral Ad Science (IAS) ist ein global operierendes Technologieunternehmen, das sich auf die quantitative und qualitative Evaluierung, Analyse sowie Optimierung digitaler Werbemaßnahmen spezialisiert hat.

#InspireMe

Was ist #InspireMe?

#InspireMe ist ein Produkt der Seven.One Entertainment Group GmbH , bei welchem TV-Werbung und Social-Media-Marketing Influencer-Marketing kombiniert werden. Die Produktion des dazugehörigen TV-Spots ist im #InspireMe-Angebot enthalten. Ebenso ist das Ausspielen der Kampagne in einem #InspireMe-Angebot abgedeckt.

#InspireMe stellt eine innovative Synthese aus dem traditionellen Medium Fernsehen und den modernen Disziplinen des Social-Media- sowie Influencer-Marketings dar. Dabei inzinieren Creator das beworbene Produkt in einer für digitale Plattformen typischen, nutzernahen und authentischen Darstellungsweise sowie innerhalb eines reichweitenstarken und aufmerksamkeitsintensiven Werbeumfelds.

Wie genau wird #InspireMe umgesetzt?

Zur Umsetzung eines #InspireMe-Aktion wird ein 45 Sekunden langer Werbespots im TV gesendet, dabei wird dieser Spot im Werbeblock an erster Stelle ausgespielt, vor allem auf Zielgruppen relevanten Sendern. So werden #InspireMe mit der Zielgruppe junge Menschen auf bei jungen Nutzern sehr beliebten Sendern wie z. B. ProSieben, ProSieben MAXX und sixx gezeigt. In diesem #InspireMe-Aktion gehörigen Spot wird ein relevanter Influencer gezeigt, der das zu bewerbende Produkt in einem authentischen Umfeld zeigt oder nutzt.

Schlussendlich wird der #InspireMe-Spot im TV ausgespielt und der im Spot gezeigte Influencer verweist bzw. verlinkt auf seinen Social-Media-Kanälen zum entsprechenden Produkt oder Service.

Die Werbespots werden gezielt in einem authentischen Umfeld konzipiert und produziert, um eine größtmögliche Relevanz und Glaubwürdigkeit innerhalb der jeweiligen Zielgruppe zu gewährleisten. Die Spotlänge bietet Influencern einen optimalen Rahmen, um das beworbene Produkt ausführlich zu präsentieren und eine wirkungsvolle Kaufaufforderung strategisch zu platzieren. Innerhalb der innovativen Spotstruktur können zudem zusätzliche werberelevante Informationen, wie beispielsweise Rabattcodes oder exklusive Angebote, integriert werden. Durch dieses ganzheitliche Konzept erhalten Unternehmen eine maßgeschneiderte, wirkungsoptimierte Werbelösung aus einer Hand.

Welche Vorteile bietet #InspireMe? (Februar 2025)

Laut dem Anbieter bietet #InspireMe folgenden Vorteile

  • eine attraktive Preisgestaltung
  • die Erstplatzierung im Werbeblock
  • die individuelle Skalierbarkeit der Kampagne
  • eine perfekte Symbiose aus Awareness und Sales
  • direktes pushen des E-Commerce , direktes Abverkaufen des beworbenen Produktes

Für welche Art von Werbeobjekt eignet sich #InspireMe? (Februar 2025)

Laut aktuellen Stands eignet sich vor allem für Produkte. Hier besonders für Produkte

  • speziell für eine junge Zielgruppe (Alter),
  • aus dem Beauty-Bereich somit Produkte für Mädchen und junge Frauen (Geschlecht),
  • die einen überschaubaren Preis haben (Preis)
  • die für einen Ad hoc Einkauf geeignet sind.

Dies lässt sich aus den aktuellen #InspireMe-Kampagnen bzw. #InspireMe-Kundenbeispielen schließen die beim Anbieter von #InspireMe aufgeführt werden, Stand Februar 2025, sind die

  • #InspireMe-Kampagne für Elvital Full Resist Haar Pflegelinie mit Rebecca Mir (Taff Moderatorin)
  • #InspireMe-Kampagne zum Abverkauf von ARDELL Naked Press On Lashes und ARDELL Seamless Lashes sowie zur Steigerung der Markenbekanntheit von ARDELL mit Kim Decker (Model) und Lukas Kuciel (Lash-Experten)
  • #InspireMe-Kampagne zur Markteinführung von Bio-Bittertropfen von Zirkulin mit der Food-Influencerin Nathalie Gleitman
  • #InspireMe-Kampagne für Lancaster Sonnenpflegeprodukte mit Kim Hnizdo (Germany‘s Next Topmodel)
  • Potential von #InspireMe bzw. #InspireMe-Kampagne

    Welches Potential hat #InspireMe bzw. haben #InspireMe-Kampagne?

    Diese Frage lässt sich aktuell noch nicht wirklich beantworten, da nach aktuellem Stand (Beispiel oben im Text) scheinbar nur eine ganz bestimmte Zielgruppe und damit auch nur ein relativ enger Produktbereich für das Werbeprodukt #InspireMe bzw. für #InspireMe-Kampagne geeignet scheint.

    Hier steht die Frage - Können auch höherpreisige Produkte oder stark erklärungsbedürftige Produkte oder gar Services und Dienstleistungen erfolgreich mit #InspireMe beworben werden?

    Die Antwort auf diese spannende Frage zu #InspireMe wird sicher durch die schnelllebige Medien- und Werbebranche schnell gegeben werden können.

Interactive Advertising Bureau (IAB)

Was ist das Interactive Advertising Bureau (IAB)?

Das Interactive Advertising Bureau (IAB) ist ein internationaler Branchenverband der digitalen Werbewirtschaft, der Standards und Best Practices für Online-Werbung entwickelt, technologische Innovationen fördert und Marktteilnehmer bei der Optimierung digitaler Werbestrategien unterstützt.

Interaktion

Was ist ein Interaktion?

Das Wort Interaktion stamt aus dem Lateinischen. Es ist ein zusammengesetzter Begriff aus den lateinischen Worten "inter" zu deutsch "zwischen" und "actio" für "Tätigkeit bzw. Handlung" . Darunter wird das wechselseitige aufeinander Einwirken von Akteuren oder Systemen. Interaktion steht in engen Zusammenhang mit Begriffen wie "Kommunikation" und "Transaktion".

Inventar

Was ist Inventar?

Als das Inventar eines Publishers werden alle Werbeplätze die durch den Publisher bereitgestellt werden könne. Das Inventar eines Publishers ist also die Gesamtheit aller der Werbeplätze die er anbieten kann.

JOYN

Was ist JOYN?

Die Joyn GmbH ist ein deutsches Medienunternehmen, das auf die Bereitstellung von Streaming-Diensten spezialisiert ist. Als Tochtergesellschaft der ProSiebenSat.1 Media SE betreibt sie unter anderem die gleichnamige Streaming-Plattform Joyn und positioniert sich als zentraler Akteur im digitalen Bewegtbildmarkt.

Die ProSiebenSat.1 Media SE bezeichnet JOYN als » "JOYN – Der Superstreamer" .

Key-Performance-Indicator (KPI)

Was ist ein Key-Performance-Indicator (KPI)?

Key-Performance-Indicator (KPI) bedeutet Leistungskennzahl und dient der Meesung von vorab definierten Zielen.

Der Begriff Key Performance Indicator (KPI) bezeichnet im wirtschaftswissenschaftlichen und unternehmerischen Kontext quantifizierbare Leistungskennzahlen, die zur Messung und Analyse des Fortschritts zentraler Unternehmensziele in Bezug auf Effizienz, Produktivität und Erfolg dienen.

Kontaktklassen

Was ist ein Kontaktklassen (Erreichung)?

Eine Kontaktklasse spiegelt die Kontakthäufigkeiten einer Nutzergruppen wieder, wie zum Beispiel eine Nutzergruppe mit "bis zu 1 Kontakt", "bis zu 3 Kontakte" oder "bis zu 5 Kontakte".

Landingpage

Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist eine spezifisch gestaltete Zielseite, die Nutzer nach der Interaktion mit einem Werbemittel durch gezielte Weiterleitung erreichen Sie dient der kontextualisierten Informationsvermittlung und der gezielten Steuerung von Nutzerhandlungen innerhalb digitaler Kommunikationsstrategien.

Lineares bzw. nicht lineares TV

Was ist lineares bzw. nicht lineares TV?

Unter linearem TV (linearem Fernsehen) wird verstanden, dass TV-Sendungen in Echtzeit übertragen werden. Die TV-Sender bestimmen, wann die Programme ausgestrahlt werden. Im Gegensatz wird von nicht linearem TV (linearem Fernsehen) gesprochen, wenn Nutzer die Möglichkeit bereitgestellt wird, TV-Sendungen zu einem späteren Zeitpunkt abzurufen und anzusehen. Beim nicht linearen Fernsehen bestimmt der Zuschauer selbst, wann er das jeweilige TV-Programm anschauen möchte.

Line Item

Was ist ein Line Item?

Der Begriff Line Item kann synonym für eine Kampagne oder eine spezifische Position innerhalb eines Auftrags verwendet werden, was der begrifflichen Konzeption dieses Kurses entspricht. Allerdings kann ein Line Item je nach Definition und Anwendung innerhalb einer Demand-Side-Plattform (DSP) unterschiedliche Funktionen erfüllen. Strukturell betrachtet stellt das Line Item in jedem Fall eine hierarchisch untergeordnete Einheit innerhalb der Insertion Order dar, die zur präzisen Steuerung und Verwaltung einzelner Werbemaßnahmen dient.

Media Rating Council (MRC)

Was ist Media Rating Council (MRC)?

Der Media Rating Council (MRC) ist eine unabhängige Institution, die sich der Etablierung und Weiterentwicklung von Standards zur Messung von Zielgruppenreichweiten widmet und zugleich einen Akkreditierungsprozess zur Sicherstellung der Validität und Transparenz dieser Messverfahren bereitstellt.

Medium Rectangle

Was ist ein Medium Rectangle?

Unter einem Medium Rectangle wird ein Standard-Werbemittelformat verstanden.

Programmatisch bzw. klassich buchbare Microsite

Was ist eine programmatisch bzw. klassich buchbare Microsite?

Eine Landingpage (auch Zielseite oder seltener Marketingpage) bezeichnet eine gezielt gestaltete Webpräsenz, die nach der Interaktion mit einem digitalen Werbemittel oder einem Suchmaschineneintrag aufgerufen wird. Sie ist strategisch auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe sowie die in der Werbekommunikation gesetzten Ziele optimiert und stellt ein zentrales Instrument des Online-Marketings dar.

Kernmerkmal einer Landingpage ist die fokussierte Präsentation eines spezifischen Angebots, das ohne ablenkende Elemente kommuniziert wird. Eine essenzielle Komponente bildet dabei die Integration eines interaktiven Response-Elements (z. B. Anfrageformular, Verlinkung zu einem Webshop oder Call-Back-Button), das eine unmittelbare und nutzerfreundliche Konversion ermöglicht.

Microsites können ähnlich wie Landingpages vom bzw. für den Werbenden individuell gestaltet werden.

Moat

Was ist Moat?

Moat ist ein Unternehmen das in der Active Agent DSP Messdienstleistungen zur Analyse von Invalid Traffic sowie zur Bewertung der Viewability digitaler Werbeformate bereitstellt.

Moat, eine von Oracle akquirierte Plattform zur digitalen Werbeanalyse und -messung, ermöglicht Werbetreibenden sowie Publishern eine umfassende Evaluierung der Effektivität digitaler Werbekampagnen. Durch die Bereitstellung detaillierter Metriken zu Viewability, Brand Safety, Werbebetrug (Ad Fraud) und Nutzeraufmerksamkeit leistet Moat einen zentralen Beitrag zur datengetriebenen Optimierung von Werbeinvestitionen und zur Steigerung der Kampagnenperformance.

Native Advertising

Was ist Native Advertising?

Native Advertising stellt eine spezifische Form der Displaywerbung dar, die sich durch eine hohe inhaltliche und gestalterische Anpassung an das redaktionelle Umfeld einer Webseite von klassischen Banneranzeigen unterscheidet. Dabei werden Werbemittel gezielt so in den bestehenden Content integriert, dass sie optisch und funktional mit der jeweiligen Plattform verschmelzen. Dies geschieht unter anderem durch die automatische Anpassung von Designelementen wie Farbgebung, Schriftart und Layout an das visuelle Erscheinungsbild der Publikation.

Aufgrund dieser nahtlosen Einbettung sind Native Ads oft nur schwer von redaktionellen Inhalten zu unterscheiden. Sie vermeiden die für herkömmliche Online-Werbung typische werbliche Aufdringlichkeit und ermöglichen eine subtile Vermittlung der Markenbotschaft. Diese Form der Werbeintegration trägt dazu bei, die Akzeptanz durch die Rezipienten zu erhöhen und potenzielle Werbeblindheit zu umgehen, wodurch sie eine zunehmend bedeutende Rolle in digitalen Marketingstrategien einnimmt.

Netto-Mediakosten

Was sind Netto-Mediakosten?

Die Netto-Mediakosten bezeichnen die unmittelbar anfallenden Kosten für die Platzierung und Ausspielung eines Werbemittels, bereinigt um Rabatte, Provisionen oder sonstige Zuschläge.

Netto-Reichweite (net reach)

Was ist die Netto-Reichweite (net reach)?

Die Netto-Reichweite (englisch "net reach") ist eine wichtige Kennzahl im Marketing, um die Reichweite von Inhalten, Kanälen oder Medien zu ermitteln.

Die Netto-Reichweite gibt an, wieviele Nutzern von einem bestimmten Beitrag, Kanal oder Medium erreicht werden. Mit dieser Kennzahl kann der Erfolg des betreffenden Mediums gemessen werden. Die Netto-Reichweite kann entweder in absoluten Zahlen oder in Prozent angegeben werden und ergibt sich aus der Brutto-Reichweite (gross reach) durch Abzug der Kontaktüberschneidungen. Die Netto-Reichweite ist bei der Vermarktung ein wichtiges Instrument, um die Wahrnehmung von Inhalten zu erfassen, insbesondere im Online-Marketing. Sie dient beispielsweise als Qualitätskennzahl für die Kostenermittlung von Werbeanzeigen, indem der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) berechnet wird, der anzeigt, wieviel Geld für eine Netto-Reichweite von 1.000 einzigartigen Rezipientenkontakten bezahlt werden muss.

Es gibt auch andere Definitionen für Netto-Reichweite, wie die qualitative Netto-Reichweite , die sich aus der Überschneidung der einzigartigen Rezipientenkontakte mit der definierten Zielgruppe ergibt.

Die effektive Netto-Reichweite , die die tatsächlich erreichten Personen innerhalb der Zielgruppe darstellt.

Die Netto-Reichweite ist auch ein wichtiger Faktor bei der Medienplanung und -auswahl, da sie dazu beitragen kann, die besten Medien für die Zielgruppe und das Vermarktungsbudget zu identifizieren.

Open Auction

Was ist Open Auction?

Eine Open Auction (dt. offene Auktion) ist ein programmatisches Auktionsverfahren im digitalen Werbeökosystem, das durch folgende Merkmale charakterisiert ist: eine Vielzahl beteiligter Publisher, nicht garantiertes Werbeinventar, die Anwendung von First- oder Second-Price-Auktionsmechanismen sowie eine unbegrenzte Anzahl potenzieller Bieter.

Over-the-Top (OTT)

Was ist Over-the-Top (OTT)?

Die Bezeichnung Over-the-Top bezieht sich auf Videoinhalte in Sendequalität, die über eine schnelle Internetverbindung und nicht über einen Kabel- oder Satellitenanbieter bereitgestellt werden. Diese Inhalte können auf allen internetfähigen Geräten wie Laptops, Tablets oder angeschlossenen Fernsehern abgerufen werden. Dazu gehören sowohl Livestreams als auch On-Demand-Inhalte .

Page views

Was sind Page views?

Page views oder auch page impressions beziehen sich auf die Seitenabrufe durch Nutzer. Die Anzahl der page views gibt an, wie oft eine Webseite mittels eines Webbrowsers aufgerufen wurde.

Im englischen Sprachgebrauch wird meist der Begriff page view verwendet, während in Deutschland die

    page impression gemeinsam mit dem visit (Besuch) vor allem als Maß für die Nutzung von Online-Werbeträgern verwendet wird.

Pacing

Was ist Pacing?

Unter Pacing versteht man die Rate, mit der eine Werbekampagne im Laufe der Zeit ausgespielt wird, wobei die Verteilung des Budgets und der Impressions auf den Kampagnenzeitraum gesteuert werden.

Performance TV-Spot

Performance TV-Spot

Ein Performance TV-Spot ist ein TV-Werbespot der Rahmen von Performance TV Kampagnenen zum Einsatz kommt.

Dabei ist die Umsatzwirkung eines Performance TV-Werbespot direkt messbar und eindeutig messbar.

» weitere Informationen zu Performance TV-Spot

Product Placement

Product Placement

Product Placement oder als Produktplatzierung bzw. Embedded Marketing bezeichnet die gezielte Integration von Markenprodukten in diverse Medienformate mit dem Ziel, deren Wahrnehmung durch das Publikum zu steigern. Als Bestandteil der integrierten Kommunikationsstrategie von Unternehmen findet sie Anwendung in Film- und Fernsehproduktionen, im Hörfunk, in Printmedien, Musik, Comics, Videospielen, Videoclips und weiteren medialen Kontexten. Die Implementierung erfolgt in der Regel gegen finanzielle oder materielle Gegenleistungen.

Im medienwissenschaftlichen Sinne umfasst Produktplatzierung die bewusste Einbindung von Markennamen, Produkten, Verpackungen, Dienstleistungen oder Unternehmenslogos in Massenmedien, wobei eine subtile Integration angestrebt wird, um die Akzeptanz der Rezipienten nicht zu beeinträchtigen. In Deutschland ist Produktplatzierung unter bestimmten Rahmenbedingungen zulässig, etwa in Form der sogenannten Produktbeistellung, bei der Unternehmen ihre Produkte als Produktionshilfe unentgeltlich für Film- und Fernsehproduktionen bereitstellen (z. B. Fahrzeuge oder Software).

Nicht zulässige Formen der Produktplatzierung, die als Schleichwerbung klassifiziert werden, sind dadurch gekennzeichnet, dass die präsentierten Produkte oder Marken keinen dramaturgisch notwendigen Bezug zur Handlung aufweisen. Solche Praktiken sind medienrechtlich reguliert und können wettbewerbsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Pixel

Was ist ein Pixel?

Ein Pixel stellt allgemein den kleinsten Bildpunkt dar und ist die fundamentale Maßeinheit im digitalen Raum, die üblicherweise zur Definition der Auflösung oder Abmessung von Bildflächen dient. In der Werbebranche wird der Pixel jedoch auch als Werkzeug zur Erreichung verschiedener Zielsetzungen eingesetzt. So kann er etwa zur Erfassung und Zählung spezifischer Ereignisse, wie Klicks, verwendet werden. In diesem Kontext wird der Pixel häufig als Tag bezeichnet, da er als Codeeinheit zur Verfolgung und Messung von Interaktionen dient.

Prebid-Anbieter

Was ist ein Prebid-Anbieter?

Prebid-Anbieter sind externe Dienstleister, die in programmatischen Werbeökosystemen zur Optimierung der zielgruppenspezifischen Ausspielung von Werbemitteln beitragen. Sie stellen Technologien und Datenlösungen bereit, die eine präzisere Adressierung und Validierung der Zielgruppe ermöglichen. Zu den relevanten Akteuren in diesem Bereich zählen unter anderem Integral Ad Science (IAS) , AdSquare und die Oracle Data Cloud (ODC) .

Prebid-Kosten

Was sind Prebid-Kosten?

Die Prebid-Kosten bezeichnen die Aufwendungen, die im Rahmen der Inanspruchnahme von Prebid Services anfallen. Gegenwärtig umfassen diese Kosten insbesondere die Gebühren für die Dienstleistungen der Anbieter Integral Ad Science (IAS) und AdSquare .

Preferred Deal

Was ist ein Preferred Deal?

Ein Preferred Deal ist eine programmatische Transaktionsform, die durch folgende Merkmale charakterisiert ist: die exklusive Vereinbarung mit einem einzelnen Publisher , den Zugang zu garantiertem Werbeinventar, eine feste Preisstruktur sowie die Beschränkung auf einen einzelnen Käufer.

Pacing

Was ist Pacing?

Unter Pacing wird die Auslieferungsgeschwindigkeit einer Werbekampagne verstanden.

Das Kampagnen-Pacing ist eine maßgeliche Einflussgröße der Wirkung einer Kampagne.

Private Auction

Was ist eine Private Auction?

Eine Private Auction ist eine programmatische Auktionsform , die sich durch folgende Merkmale auszeichnet: die Beteiligung eines einzelnen Publishers, den Zugang zu nicht garantiertem Werbeinventar, die Anwendung von First- oder Second-Price-Auktionsmechanismen sowie eine selektive Gruppe zugelassener Kaufinteressierter.

Programmatic Guaranteed Deal

Was ist ein Programmatic Guaranteed Deal?

Ein Programmatic Guaranteed Deal ist eine programmatische Buchungsform , die durch folgende Merkmale charakterisiert ist: die direkte Vereinbarung mit einem einzelnen Publisher , den exklusiven Zugriff auf garantiertes Werbeinventar, eine feste Preisstruktur sowie eine selektiv festgelegte Gruppe an Kaufinteressierten.

Programmatic TV

Was ist Programmatic TV?

Programmatic TV ist die einfache Möglichkeit programatisch reichweitenstarke TV Werbung zu buchen. Programmatic TV vereint somit das einfache und zielgenaue einplanen und aussteuern von Media mit der extrem hohen Reichweite von TV-Werbung.

Publisher

Was ist ein Publisher?

Unter einem Publisher wird ein Inventargeber verstanden. Jeder der ein einen Werbeplatz anbeitet ist somit ein Publisher und somit die Marktgegenseite zum Werbetreibenden.

Premium Video-on-Demand (PVOD)

Was ist ein Premium Video-on-Demand (PVOD)?

Premium Video-on-Demand (PVOD) stellt eine erweiterte Form des transaktionsbasierten Video-on-Demand-Angebots dar, bei der Nutzenden gegen einen erhöhten Einzelpreis selektive, häufig zeitlich limitierte Premium-Inhalte bereitgestellt werden. Dieses Distributionsmodell ermöglicht es Inhalteanbietern, besonders hochwertige oder exklusive audiovisuelle Inhalte – etwa Vorabveröffentlichungen (Early Access) oder Live-Events mit hoher gesellschaftlicher oder kommerzieller Relevanz – außerhalb regulärer Auswertungsfenster zu monetarisieren. Typische Anwendungsbeispiele sind der kostenpflichtige Zugang zu sportlichen Großereignissen oder exklusiven Live-Übertragungen wie Preisverleihungen, wobei der Zugang in der Regel auf ein einmaliges Nutzungserlebnis beschränkt ist.

Set-Top-Box

Was ist Set-Top-Box?

Eine Set-Top-Box ist ein TV-Gerät, das an einen Fernseher angeschlossen wird und dessen Fähigkeiten erweitert. Set-Top-Boxen werden hauptsächlich zum Streamen von Filmen, Serien und Musik verwendet. Beispiele für solche Geräte sind Apple TV oder Amazon Fire TV. Set-Top-Boxen können durch ein IP-Signal oder ein Antennen-Signal gespeist werden, je nachdem, wie sie ausgestattet sind.

Shoppable-Ads

Was sind Shoppable Ads?

Shoppable Ads als Schnittstelle zwischen Werbung und E-Commerce in digitalen Plattformökonomien

Shoppable Advertisements(Shoppable Ads) bezeichnen ein interaktives Werbeformat, das die direkte Integration von Kaufprozessen in digitale Anzeigenumgebungen ermöglicht. Sie stellen eine konvergente Verbindung zwischen der Produktwahrnehmung im Werbekontext und dem unmittelbaren Erwerb dar, indem sie Nutzenden erlauben, Produkte ohne Medienbruch direkt innerhalb der jeweiligen Plattform zu kaufen. Dieses Format verkörpert die zunehmende Verschmelzung von Werbung, User Experience und transaktionaler Funktionalität im digitalen Raum.

Funktionale Merkmale von Shoppable Ads

Integrierter Kaufvorgang innerhalb der Anzeige

Das zentrale Charakteristikum von Shoppable Ads besteht in der Eliminierung klassischer Weiterleitungsschritte zum externen Online-Shop. Der gesamte Kaufprozess – von der Produktinformation bis zum finalen Checkout – ist in die Anzeige selbst eingebettet und wird innerhalb der Plattformumgebung abgewickelt.

Visuelle und produktorientierte Gestaltung

Im Gegensatz zu rein textbasierten Werbeformen zeichnen sich Shoppable Ads durch eine visuell ansprechende und stark produktzentrierte Aufbereitung aus. Typischerweise umfassen sie Produktabbildungen, Markenzeichen (Logos), Titelbezeichnungen, Preisinformationen sowie interaktive Kaufbuttons.

Reduktion der Transaktionsschritte

Der Nutzerpfad wird durch Shoppable Ads signifikant verkürzt: Produkte lassen sich mit wenigen Klicks in den Warenkorb legen oder unmittelbar erwerben. Diese Effizienzsteigerung im Kaufprozess trägt maßgeblich zur Optimierung der Conversion Rate bei.

Multiplattform-Fähigkeit und Distributionskanäle

Shoppable Ads sind auf einer Vielzahl digitaler Plattformen implementierbar, darunter Google Shopping, Instagram, Facebook und YouTube. Die jeweiligen Umsetzungen variieren dabei in ihrer funktionalen Ausgestaltung, verfolgen jedoch ein gemeinsames Ziel: die Konversion innerhalb der Plattform zu maximieren.

Ökonomische und kommunikative Vorteile

Aus Sicht der werbetreibenden Unternehmen bieten Shoppable Ads mehrere strategische Vorteile. Sie senken die Hürde für Kaufentscheidungen, erhöhen die Transaktionswahrscheinlichkeit und verbessern die Messbarkeit der Werbewirkung durch direkt quantifizierbare Nutzeraktionen. Darüber hinaus erlauben sie eine effizientere Allokation von Werbebudgets im Rahmen performancebasierter Marketingstrategien und tragen zur Optimierung der Customer Journey bei, indem sie den Weg vom Produktimpuls bis zur Kaufhandlung verkürzen und gleichzeitig emotionalisierend wirken.

Shoppable TV

Was ist Shoppable TV?

Shoppable TV: Zur Konvergenz von audiovisuellen Inhalten und interaktivem E-Commerce

Der Begriff Shoppable TV beschreibt die konvergente Integration interaktiver E-Commerce-Funktionalitäten in klassische Fernsehformate und Streaming-Dienste. Dieses Modell ermöglicht es Rezipient:innen, unmittelbar während der Rezeption audiovisueller Inhalte Konsumentscheidungen zu treffen und Produkte direkt über den Bildschirm zu erwerben. Durch die Verschmelzung von Unterhaltungsangebot und digitalem Handel entsteht ein medientechnologisch fundiertes Nutzungserlebnis, das ohne mediale Disruption auskommt und eine nahtlose Customer Journey gewährleistet.

Funktionsweise von Shoppable TV

1. Interaktive Werbeformate: Im Rahmen werbetheoretischer und -praktischer Entwicklungen werden zunehmend Werbespots konzipiert, die interaktive Elemente wie eingebettete Produktinformationen, klickbare Overlays oder QR-Codes enthalten. Diese verlinken die Zuschauerschaft direkt mit externen Online-Shops oder In-App-Kaufumgebungen.

2. Direkte Kaufoptionen während der Rezeption: Mittels Fernbedienung, Sprachsteuerung oder mobiler Endgeräte können Nutzer:innen Produkte, die im laufenden Programm beworben oder dargestellt werden, in Echtzeit erwerben. Die Transaktion erfolgt ohne Unterbrechung der audiovisuellen Darbietung.

3. Personalisierung des Einkaufserlebnisses: Durch den Einsatz datenbasierter Recommendation-Systeme und semantischer Analyseverfahren lassen sich Produkte und Angebote in Echtzeit individualisieren. So entsteht ein personalisiertes Shopping-Erlebnis, das auf den Nutzungsverlauf, Interessenprofile und demografische Daten der Rezipient:innen abgestimmt ist.

Strategische Potenziale und Implikationen

Nahtlose Integration in den Rezeptionsprozess: Shoppable TV realisiert einen medienübergreifenden E-Commerce-Ansatz, der den Übergang zwischen Rezeption und Transaktion aufhebt. Dies reduziert die Abbruchwahrscheinlichkeit im Kaufprozess erheblich und erhöht die Conversion Rate signifikant (vgl. Shopify).

Erhöhte Relevanz und Werbewirksamkeit: Die Kontextualisierung von Produktempfehlungen innerhalb narrativer oder dokumentarischer Inhalte ermöglicht eine hohe inhaltliche Passung und steigert die emotionale Resonanz sowie die Werbewirkung (vgl. MIPBlog).

Steigerung von Engagement und Interaktion: Shoppable TV etabliert neue Formen der Zuschauerbindung, indem es passive Rezeption durch interaktive Komponenten ergänzt. Die Einbindung in den Rezeptionsfluss fördert eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Inhalt sowie den beworbenen Produkten.

Zusätzliche Erlösmodelle für Medienanbieter: Die Monetarisierung erfolgt nicht ausschließlich über klassische Werbeplätze, sondern durch direkte Umsatzbeteiligung an Verkaufsprozessen. Dies eröffnet neue Erlöskanäle sowohl für Broadcaster als auch für Streaming-Plattformen (vgl. MIPBlog).

Datengenerierung und Optimierungspotenziale: Die Implementation von Shoppable-TV-Systemen erlaubt die umfassende Analyse des Nutzerverhaltens in Echtzeit. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf Konsumpräferenzen ziehen und sowohl Werbeinhalte als auch Produktplatzierungen dynamisch anpassen (vgl. Shopify).

Praxisbeispiele

QR-Code-basierte Werbung: Zahlreiche Unternehmen integrieren QR-Codes in ihre TV-Kampagnen, über die Zuschauer:innen mit mobilen Endgeräten direkt auf spezifische Produktseiten weitergeleitet werden (vgl. Langendijk, Medium).

Interaktive Werbeeinblendungen: Einblendungen während laufender Inhalte ermöglichen eine unmittelbare Navigation zu Produktangeboten ohne Medienbruch (vgl. Shopify).

Shopping-Apps für Smart-TVs: Die zunehmende Integration von E-Commerce-Anwendungen in Smart-TV-Ökosysteme eröffnet Möglichkeiten für den direkten Kaufabschluss innerhalb des Empfangsgeräts (vgl. B1 SmartTV).

(Der) Superstreamer

Was ist der "JOYN – Der Superstreamer"?

Mit dem Zusatz bzw. der Zusatzbezeichnung "JOYN – Der Superstreamer" vermarktet ProSiebenSat.1 Media SE ihr Streamingangebot JOYN mehr Informationen unter » http://www.der-superstreamer.de/ .

Smart-TV

Was ist Smart-TV?

Die Begrifflichkeit Smart-TV bezieht sich auf einen Fernseher, der über eine integrierte Internetverbindung verfügt. Diese Art von Geräten kann von verschiedenen Herstellern produziert werden und kann unterschiedliche Betriebssysteme besitzen, wie zum Beispiel Android TV, Tizen, FirefoxOS, WebOS, My Home Screen und Smart Portal.

SVOD

Was ist SVOD?

Unter Unter SVOD auch als Subscription-Video-on-Demand bezeichnet, wird ein Abonnent finaziertes Bewegtbildangebot bezeichnet, wie z. B. die Angebote von Netflix, Prime Video, Disney+ bzw. Apple TV+

Im Unterschied zu AVOD enthält SVOD keine Werbung.

SVOD / Subscription-Video-on-Demand ist eine Untermenge von VOD (Video-on-Demand).

Spot - Programmatisch bzw. klassich buchbarer Spot

Was ist ein programmatisch bzw. klassich buchbarer Spot?

Unter einem klassich bzw. programatisch buchbaren Spot werden Video-Werbemittel verstanden, die mit DAI oder DAS im Content eingefügt oder ersetzt werden können. Diese Werbeform ist aus dem klassischen TV- und der Instream-Video-Vermarktung bekannt, weitere Informationen unter DAI bzw. DAS.

Switch-In

Was ist ein Switch-in?

Die Werbeform Switch-In ermöglicht es Unternehmen, die keine eigenen TV-Spots haben, die Möglichkeiten von Addressable TV zu nutzen. Die Werbung wird während des laufenden Programms gespielt, wenn der Zuschauer umschaltet. Bei der Buchung von Switch-in-Formaten (Classic, XXL, Freestyle) stehen dem Werbungtreibenden verschiedene Optionen zur Verfügung. Die Switch-in-Formate können als reines Branding-Format ohne Interaktion betrachtet werden. Es ist auch möglich, Interaktionen in den Switch-ins zu integrieren, wie eine Microsite (Click-to-Microsite) oder ein Video (Click-to-Video).

- siehe auch Microsite

- siehe auch Addressable TV

Tausendkontaktpreis (TKP)

Was ist der Tausendkontaktpreis (TKP)?

Der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) ist eine wichtige Kennzahl in der Mediaplanung, die angibt, wie viel Geld für eine Werbemaßnahme ausgegeben werden muss, um tausend Personen einer Zielgruppe durch Sichtkontakt zu erreichen. Der Tausend-Kontakt-Preis wird auch als Tausenderpreis, Tausenderkontaktpreis, Tausend Ad Impressions (TAI) oder Cost-per-Mille (CPM) bezeichnet.

Bezogen auf Ad Impressions , sind es die Kosten für die Buchung von 1.000 Ad Impressions anfallen.

Themen-Channels (Themen-Kanäle)?

Was sind Themen-Channels (Themen-Kanäle)?

Themen-Channels (Themen-Kanäle) sind Sendekanäle die einen begrenzten Fokus haben, wie zum Beispiel Sport, Wintersport oder noch spezieller Skisport. Meist werden diese Themen-Channels als FAST-Channels angeboten. Sie eignen sich besonders für engerbegrenzte Zielgruppen, denen im jeweiligen Themenumfeld gezielt Angebote zu diesem Theme ausgespielt werden können.

Total Video based on CFlight

Was ist Total Video based on CFlight?

Total Video based on- CFlight ist eine innovative Lösung für crossmedia-Kampagne. TV- und Digital-Media werden auf eine einheitliche Kontaktqualität abgestimmt. Dabi wird nur für garantierte Zielgruppenkontakte bezahlt, allerdings die volle Reichweitenkraft für Video-Kampagnen bereitgestellt.

» weitere Informationen zu Total Video based on- CFlight (Advanced TV / tv triggered performance)

TVOD (Transactional Video-on-Demand)

Was ist TVOD (Transactional Video-on-Demand)?

TVOD (Transactional Video-on-Demand) bezeichnet ein Geschäftsmodell im Bereich der digitalen Distribution audiovisueller Inhalte, bei dem Nutzerinnen und Nutzer gegen eine einmalige Zahlung Zugang zu einem spezifischen Film oder einer einzelnen Sendung erhalten. Im Gegensatz zu abonnementbasierten Modellen erfolgt die Abrechnung im TVOD-Modell nutzungsabhängig, das heißt, es wird eine transaktionsbezogene Gebühr für den temporären Zugriff auf ein spezifisches Medienprodukt erhoben. Ein gängiges Beispiel hierfür ist das Ausleihen eines Films über Plattformen wie Prime Video, das dem Konsumenten für eine begrenzte Zeitspanne ein einmaliges Seherlebnis ermöglicht.

Transactional Video on Demand (TVOD): Eine Analyse des Modells und seiner Implikationen

Transactional Video on Demand (TVOD) bezeichnet ein Vertriebsmodell im Bereich des digitalen Streamings, bei dem Nutzer einzelne audiovisuelle Inhalte – wie Filme oder Episoden von Serien – gezielt erwerben oder temporär mieten, anstatt ein fortlaufendes Abonnement zu entrichten. Dieses Modell basiert auf dem Prinzip des Pay-per-View bzw. Pay-per-Download und stellt eine alternative Nutzungsform zu abonnementbasierten Angeboten dar.

Vorteile des TVOD-Modells

Maximale Flexibilität: Nutzer erhalten die Möglichkeit, individuell und selektiv Inhalte zu konsumieren, ohne sich an langfristige vertragliche Verpflichtungen binden zu müssen.

Transparente Kostenkontrolle: Die Abrechnung erfolgt ausschließlich für tatsächlich konsumierte Inhalte, wodurch eine präzise Steuerung der Ausgaben ermöglicht wird.

Erweiterte Inhaltevielfalt: TVOD-Plattformen offerieren häufig eine größere Bandbreite an aktuellen und klassischen Titeln als vergleichbare Subscription Video on Demand (SVOD)-Dienste, da sie nicht an bestimmte Katalogbeschränkungen gebunden sind.

Nachteile des TVOD-Modells

Zugriffsbeschränkungen: Nutzer können unter Umständen nicht auf sämtliche Inhalte zugreifen, insbesondere wenn Lizenzen territorial oder zeitlich limitiert sind.

Redundante Erwerbskosten: Eine wiederholte Zahlung kann erforderlich werden, wenn Inhalte auf mehreren Endgeräten oder in unterschiedlichen Formaten genutzt werden sollen.

Preisliche Wettbewerbsnachteile: Im Vergleich zu Abonnementmodellen kann der kumulierte Kostenaufwand bei häufiger Nutzung höher ausfallen, insbesondere bei aktuellen Premiuminhalten.

Relevante TVOD-Plattformen: Prominente Anbieter, die TVOD-Modelle integrieren, sind unter anderem Amazon Prime Video (im Rahmen seiner Pay-per-View-Sektion), YouTube (mit Premium-Content-Angeboten), Apple TV, Google Play Movies & TV sowie Redbox.

Fazit

TVOD stellt ein ökonomisch flexibles Modell für die individuelle Nutzung audiovisueller Inhalte dar. Es ermöglicht eine nutzerspezifische Kostenkontrolle und bietet Zugang zu einem umfangreichen Titelportfolio. Gleichzeitig sind Einschränkungen hinsichtlich der langfristigen Nutzung sowie potenzielle Kostennachteile gegenüber abonnementbasierten Diensten zu berücksichtigen. Vor dem Hintergrund zunehmender Hybridmodelle (z.B. TVOD/SVOD-Kombinationen) bleibt die Entwicklung dieses Marktsegments ein relevantes Untersuchungsfeld für die Medienökonomie und die strategische Plattformpolitik.

TV triggered digital Commerce

Was ist TV triggered digital Commerce? / Was ist TV triggered Performance?

Unter TV triggered digital Commerce wird die Verzahnung von TV (Broadcasting) und digitalen Technologinnen verstanden, mit dem Ziel Nutzer zeitnahen zu Transaktion per 2nd Screen zu bewegen. Um TV triggered Maßnahme umsetzen zu können, ist es nötig die genaue Zeit zu kennen, an welchen der Trigger ausgestrahlt wird.

Dabei können TV-Werbespots, Productplacements, Teleshoppingangebote als Trigger die der per TV gesendet werden.

Welche Advanced-TV triggered-Maßnahmen (Advanced-TV trigger mechanism) gibt es?

» Synchronisation von TV-Spot und Webseiten-Content (Advanced-TV / tv triggered performance)
» Synchronisation von TV-Spot und AdWord-Kampagnen (Advanced-TV / tv triggered performance)
» Synchronisation von TV-Spot und Display-Kampagnen (Advanced-TV / tv triggered performance)

Konkrete Beispiel für TV triggered Maßnahme

Per herkömmlichen Boradcasting wird eine TV Werbespot eines Werbetreibenden ausgestrahlt. Ein Fernsehnutzer sieht den TV Spot und such nach dem beworbenen Angebot. Zu diesem Zeitpunkt kann bereits eine Ad-Words-Kampagne durch den Werbetreibenden so angepasst sein, dass sie mit besonders hohem Budget weit oben in den Suchergebnissen steht, so dass der Nutzer nun direkt diesen anklickt und zum relevanten Verkaufsangebot kommt.

Als Synonym für TV triggered digital Commerce können Begriffe wie TV triggered Performance , TV triggered E-Commerce oder TV triggered Sales genutzt werden.

Unique Devices

Was sind Unique Devices?

Unique devices steht für eindeutige Geräte , diese Kennzahl zeiget an, wieviel wie viele verschiedene Geräte in einem bestimmten Zeitraum unsere Web-Eigenschaften besuchen. Je nach Implementierung kann dies auch Auswirkungen auf die Sitzungsanalysemetriken haben. Dies wirft natürlich erhebliche Datenschutzbedenken auf. Das Analytics-Team zählt einzelne Geräte pro Projekt, Tag und Monat auf eine Weise, die Benutzer nicht eindeutig identifiziert, Fingerabdrücke hinterlässt oder anderweitig verfolgt.

User Experience (UX)

Was sind Unique Devices?

Der Begriff User Experience (UX, deutsch: Nutzererfahrung oder Nutzererlebnis) bezeichnet die Gesamtheit der Wahrnehmungen, Reaktionen und Interaktionen eines Nutzers mit einem Produkt, einer Dienstleistung, einer digitalen Anwendung oder einer physischen Umgebung. UX umfasst sowohl kognitive als auch emotionale Dimensionen der Nutzungserfahrung und ist ein zentraler Aspekt der Produktgestaltung und -optimierung.

Während der Begriff primär im Kontext der Entwicklung und Evaluation digitaler Schnittstellen wie Websites und mobile Applikationen Anwendung findet, erstreckt sich sein Bedeutungsumfang auch auf nicht-digitale Nutzungsszenarien und physische Produkte. Die Optimierung der User Experience zielt darauf ab, die Interaktionseffizienz, Nutzerzufriedenheit und Markenbindung nachhaltig zu verbessern.

Verweildauer

Was ist die Verweildauer?

Die Verweildauer ist der Nutzungszeitraum einer Webseite durch einen Besucher.

Video-on Demand (VOD)

Was ist Video-on Demand (VOD)?

Unter Video-on-Demand (Video auf Abruf) wird die Bereitstellung von Bewegtbildinhalten per Internet verstanden, die der Endutzer direkt ansehen oder Downoaden kann. Dabei wird bei VOD in AVOD (Advertised-Video-on-Demand) und SVOD (Subscription-Video-on-Demand) unterschieden.

Unter AVOD bzw. Advertised-Video-on-Demand versteht man werbefinanzierte Bewegtbildangebot. Beispiele für AVOD-Angebote sind Netzkino, YouTube bzw. JOYN - JOYN – Der Superstreamer

Unter SVOD bzw. Subscription-Video-on-Demand versteht Abonnement werbefinanzierte Bewegtbildangebot. Beispiele für SVOD-Angebote sind Netflix, Prime Video, Disney+ bzw. Apple TV+.

View Through Rate (VTR)

Was ist die View Through Rate (VTR)?

Die View-Through-Rate (VTR) wird berechnet, indem die Anzahl der abgeschlossenen Aufrufe einer Anzeige durch die Anzahl der anfänglichen Impressions geteilt wird. Dieser KPI kann verwendet werden, um den Erfolg einer Videoanzeigenkampagne einzuschätzen, indem angegeben wird, wie viel Zeit die Benutzer mit der Anzeige verbracht haben. Je höher die Rate, desto mehr regt die Anzeige die Zuschauer dazu an, weiterzuschauen.

Virtuelles Product Placement (VPP)

Virtuelles Product Placement (VPP)

Virtuelles Product Placement (VPP) bezeichnet eine fortschrittliche digitale Werbetechnik , bei der Markenprodukte nachträglich in bestehende audiovisuelle Inhalte integriert werden. Diese Form der werblichen Einbindung kann durch die Platzierung von Produkten, dreidimensionalen Modellen oder digitalen Werbeschildern (Signage) realisiert werden.

Als Teil der dynamischen Werbeintegration ermöglicht VPP eine gezielte, kontextabhängige Anpassung von Markenbotschaften an unterschiedliche Zielgruppen und Distributionskanäle. Durch den Einsatz moderner Technologie wird eine nahtlose und für den Rezipienten unaufdringliche Einbindung gewährleistet, wodurch die Werbewirkung optimiert und die Monetarisierung medialer Inhalte flexibilisiert wird.

Visits (Besuche)

Was sind Visits (Besuche)?

Ein Visit beginnt, wenn ein Nutzer innerhalb eines Angebots eine page impression erzeugt. Jede weitere Page Impression , die der Nutzer im Anschluss innerhalb des Angebots erzeugt, wird diesem visit zugeordnet.

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